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Florian Roller


Weltmeister 2016

Männerdoppelvierer Leichtgewicht

Weltmeister 2015

Deutschlandachter Männer Leichtgewicht

Bronze U23 WM 2013

U23 Doppelvierer Leichtgewicht


 

FLORIAN ROLLER Weltmeister 2016 LM4x
Zoom

WM GOLD für :Cedrik Kulbach, Johannes Ursprung, Florian Roller, Patrik Stöcker

Über mich:

Name:

Florian Roller

Geboren:

16.11.1992 in Stuttgart

Größe:

1,80 m

Gewicht:

70 kg

Schule

2012 Abgeschlossen mit dem Abitur auf dem

Hans-Grüninger-Gymnasium in Markgröningen

Studium

Ab WS 2016

Maschinenbau,
Hochschule Esslingen


WS 2013 - SS 2016
Luft- und Raumfahrttechnik
Uni Stuttgart

Beruf:

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) 09/12-08/13 

Rudern:

2013 Aufnahme in die  Deutsche Nationalmannschaft

2015 Aufnahme in die Deutsche Studierenden Nationalmannschaft

Verein:

Stuttgarter Rudergesellschaft

Familie:

Vater: Peter
Mutter: Petra
(Ruderer seit vielen Jahrzehnten)

Kontakt:

Autogrammadresse:

Primelweg 29,
71706 Markgröningen

Mein Vorbild:

Marcel Hacker

Links:

Rudern in Stuttgart

Ruderfotos

Ruderjugend

Sicher Rudern

Mein Sponsor:


Meine Welt:

Rudern:

Jede freie Minute nutze ich um rudern zu können. Nur mein Weg zum Club hindert mich daran, täglich zu rudern. Ich wohne ca. 23km vom Bootshaus der StRG entfernt. Meist fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Club. Die S-Bahn Verbindung wäre nach dem Fahrplan ganz gut. Leider gibt es aber viele Verspätungen und Abweichungen vom Fahrplan. Dann funktionieren die Anschlüsse nicht mehr und die Fahrt dauert lange. Oft muss ich mich dann an einem Bahnhof mit dem Auto abholen lassen.  

Rudern gelernt habe ich 2004. Erste Kinderrennen bin ich im Einer im Herbst 2005 gefahren. 2006 war dann mein erstes Regattajahr. Zusammen mit Lorenz Brockmann sind wir im Jungen-Doppelzweier die ganze Saison recht erfolgreich gestartet.

2007 wurde Kai Hirschlein mein Partner im leichten Doppelzweier, da Lorenz noch Junior C war. Im Leichgewichts Junior Doppelzweier haben wir es auf der Deutschen Meisterschaft U17 bis ins Halbfinale geschafft.

2008 musste ich erneut Boot und Partner wechseln. Kai wurde Junior A und hat das Rudern aufgegeben. Seitdem rudere ich im Skiff.

2009 starte ich im jüngeren Jahrgang bei den Junioren A (U19). Meine Zeit als Leichtgewicht dürfte wohl vorbei sein. Deshalb richte ich mein Wintertraining ganz auf ein Rudern in der Schwergewichtklasse aus.

2010 Die ersten Starts als Schwergewicht haben gezeigt, dass Körpergröße und Gewicht bei Ruderern gleichzusetzen sind mit Muskelmasse. Mit meiner Körpergröße von 1,80m muss ich mich anstrengen, um da mithalten zu können.

2011 Anders als erwartet, bin ich nicht weiter gewachsen. Mein Gewicht hat sich bei 72 kg eingependelt. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen wieder als Leichtgewicht an den Start zugehen. Gegen die echten Schwergewichte, mit einer Körpergröße von 2m und 100kg, komme ich nicht an. 

2012 Das Training unter Steffen Jacob trägt seine Früchte. Mit 2 Bronze Medaillien bei der Deutschen U23 Meisterschaft und 3 Gold Medaillien bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft und dem bestandenen Abitur hatte ich ein erfolgreiches Jahr 2012.      

2013 wurde ich in die Deutsche Nationalmannschaft aufgenommen. Mit dem deutschen Männer Doppelvierer LG o. Stm. errang ich bei der U23 Weltmeisterschaft in Linz (AUT) die Bronze Medaille

2014 Erneut habe ich mich für die Deutsche Nationalmannschaft qualifiziert. Höhepunkt des Jahres war der 4. Platz mit dem deutschen Männer Doppelvierer LG o. Stm. bei der U23 Weltmeisterschaft in Varese (ITA)

2015 Ich starte jetzt im Riemenboot bei den "Männer A" (höchste Klasse im Rudern)

Der Allgemeine Deutsche Hochschulverband (ADH) hat mich für die Universiade in Gwangju (Südkorea) im Männer Zweier o. Stm. nominiert. Tobias Schad und ich erreichten den 7. Platz in diesem Boot. Ein weiterer Schritt, auf dem Weg zu meinem Ziel auf der offenen Weltmeisterschaft zu starten.

Der Deutsche Ruderverband hat mich für die Weltmeisterschaft in Frankreich im Deutschlandachter Leichtgewicht nominiert.

Das Vertrauen, das der DRV in mich und meine Bootskameraden gesetzt hat, hat sich ausbezahlt. Bei der Weltmeisterschaft in Aiguebelette (FRA) wurde ich Weltmeister mit dem Deutschlandachter Leichtgewicht. Silber ging an Frankreich und Bronze an die USA.

2016 Das Ruderjahr gestaltete sich schwierig. Im Herbst des Vorjahres hatte ich mich dazu entschieden an der weiteren Olympiaqualifikation für den LM4- nicht mehr teilzunehmen. Der vom DRV geforderte Aufwand lies sich nicht mehr mit meinem Studium vereinbaren. Ich hätte für die Vorbereitung auf Rio nach Hamburg umziehen müssen. Ich setzte darauf meinen Titel im LM8+ bei der WM zu verteidigen. Dann wurde der LM8+ von der FISA aus dem Programm der WM gestrichen.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als wieder zu skullen und mich für den LM4x- zu qualifizieren. Nach den Frühjahrsqualifikationen hatte der DRV, mit mir, drei Ruderer nominiert . Der letzte Platz im Vierer wurde aber erst auf der Regatta in Ratzeburg, Anfang Juni, über einem Einer-Test besetzt.

In unserem Vierer sind wir vor der WM nur ein einziges Rennen zusammen gerudert. Um so beachtlicher ist unsere Goldmedaille bei der WM in Rotterdam. Silber ging an Frankreich und Bronze an Griechenland.

Mit diesem WM-Titel bin ich der erste Ruderer in der Geschichte des DRV, der einen Weltmeistertitel im Skullen und Riemenrudern in Folge errungen hat.

Mein Heimtrainer:
Seit Oktober 2010 werde ich von Steffen Jacob, in der Stuttgarter Rudergesellschaft trainiert. Mit Steffen Jacob habe ich einen Trainer, der seit Jahren mit seinen Teams national und international erfolgreich ist.  Die Arbeit mit Steffen Jacob macht mir Freude und klappt prima. Unter seinem Training konnte ich mich für die Nationalmannschaft qualifizieren und in die Weltspitze im Rudern aufsteigen. Unter seiner Regie habe ich an 4 Weltmeisterschaften und einer Universiade  teilgenommen und drei WM Medaillien gewonnen.

Meine Trainer:

Mein Training mit der Nationalmannschaft wird von den Bundestrainern unter Leitung von Marcus Schwarzrock koordiniert. Ihm stehen Disziplin und Bootstrainer zur Seite. Für den Bereich Männer Riemen Leichtgewicht trägt Karsten Timm die Verantwortung.

2016
Mein Bootstrainer für die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Deutschen Männer Doppelvierer Leichtgewicht sind Ralf Hollmann und Martin Strohmenger

2015
Mein Bootstrainer für die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Deutschen Männerachter Leichtgewicht ist Ralf Bockelmann

2013
Für die Vorbereitung auf die U23 Weltmeisterschaft in Linz hat der Deutsche Ruderverband Christoph Lücke als Bootstrainer für den Leichtgewichts Männer Doppelvierer ernannt. Unter ihm trainiere ich am Bundesnachwuchsstützpunkt in Krefeld. In Ratzeburg wird dann der Bundestrainer (für die U23 Männer Leichtgewicht, Robert Sens) das Training unterstützen. Steffen Jacob ist als Heimtrainer für das Training in Stuttgart verantwortlich.   

2009/10
Seit Beginn des Wintertrainings werde ich wieder von Ivan Reder trainiert. Dazu habe ich meine Mitgliedschaft in Cannstatt aufgegeben und bin zum Marbacher Ruderverein gewechselt. Ivan hat mich in seiner Cannstatter Zeit all das, gelehrt, was für meine bisherigen Erfolge entscheidend war. So ist mir die Entscheidung sehr leicht gefallen.

2009
Anfang des Jahres hatte sich der StCRC entschlossen doch wieder einen hauptamtlichen Mitarbeiter zu beschäftigen. Steffen Schlesinger wurde als Sportkoordinator eingestellt. Er hat sich auch um das Training bemüht.

2008
Nachdem es beim Stuttgart-Cannstatter RC seit Herbst 2007 keinen Trainer mehr gab, haben mich die Mitglieder Tobias Maier und Gerd Uwe Moldt betreut.

2007
Unter Ivan Reder habe ich das Rudern erlernt. Er hat mich in der Folge bis Ende 2007 trainiert, bis mein damaliger Verein beschloss auf einen Trainer zu verzichten.

Mein Ziel 2013:

Nachdem ich es 2012  in ein Auswahlteam des DRV geschafft hatte, möchte ich mich dieses Jahr für den DRV Kader qualifizieren. Bis es soweit ist, sind noch eine Reihe Test erfolgreich zu bestehen. Wenn's klappt, hoffe ich, dass ich mit zur U23 WM fahren darf.

Nach wie vor möchte ich in einem Mannschaftsboot mitfahren. Auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (U23) möchte ich ein Finale erreichen.

Beruf:

2012 Seit Herbst habe ich eine FSJ Stelle (Freiwilliges Soziales Jahr) bei der Württembergischen Sportjugend im WLSB. Meine Einsatzstelle ist die Stuttgarter Rudergesellschaft. Hier habe ich, neben der Mitbetreuung der Kinder, verschiedene Verwaltungs- und Organisationsaufgaben. Im Rahmen des FSJ mache ich die Ausbildung zum Trainer C.

2013 im  Herbst nahm ich das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni Stuttgart auf

2016 Qualifikation, Trainingslager und Training hatten ihren Preis. Zum Ende des Sommersemesters musste ich mein Studium an der Uni Stuttgart aufgeben. Die Uni Stuttgart hat keine Leistungssportvereinbarung mit dem DOSB. Spitzensport und Studium ließen sich für mich an der Uni Stuttgart nicht mehr miteinander vereinbaren.

Mit Hilfe der Laufbahnberatung des Olympiastützpunkt Stuttgarts konnte ich an die Hochschule Esslingen wechseln. Die Hochschule Esslingen ist

Partnerhochschule des Spitzensports


und hat Vereinbarung zur Förderung  der Bundeskader mit dem DOSB, dem ADH und dem Studierendenwerk Stuttgart. Ich habe mich für das Studium des Maschinenbaus entschieden und kann erbrachte Leistungen meines bisherigen Studiums teilweise anrechnen lassen. 

Weitere Interessen

Schwimmen, Windsurfen, Ski fahren, Schach, Lesen