Florian Roller

Weltmeister 2018, 2016, 2015

U23 WM 2013 Bronze

WeltcupIII 2018 Gold

WeltcupII 2018 Silber


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14.09.18 Gold bei der Weltmeisterschaft im LM4x

Florian Roller: LM4x WM 2018 Bei der Ruderweltmeisterschaft in Plovdiv habe ich Gold im Leichtgewichts-Doppelvierer des DRV gewonnen. Unser Team gewann souverän in 5:51.21 vor Italien 5:52.85 und der Türkei 5:53.95. Bereits am Start konnten wir uns vom übrigen Feld leicht lösen und die Führung übernehmen. Die als Favoriten geltenden Italiener kamen im Mittelteil der Strecke wieder auf und konnten kurzzeitig, mit wenigen zehntel Sekunden Vorsprung, die Führung erobern. Die Streckenmitte ist eigentlich der Streckenteil, in dem Italien seine Führungsrolle bisher immer ausspielen konnte. Wir konterten bei 1200m und holten uns die Führung zurück. Gleichzeitig starteten die Türken einen Angriff. Daraufhin wurde die Italiener unruhig.  Wir übernahmen die Führung. Schlag um Schlag gelang es uns, den Vorsprung  auszubauen. Italien hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Im Ziel lagen wir mit einer halben Bootslänge vorne.

Die Bedingungen waren heute für uns ideal. Leichter Gegenwind und ruhiges Wasser ermöglichten es uns, unsere Power voll in Vortrieb umzusetzen. Unser Trainer Robert Sens (Mainz) hatte uns auf die Italiener optimal eingestellt und punktgenau topfit gemacht. Danke an Robert für diesen hervorragende Arbeit und den Erfolg.

Mit dieser Medaille habe ich das dritte Mal Gold bei einer A Weltmeisterschaften gewonnen.

Video des WM Finales im LM4x

12.09.18 Die letzten Plätze im Fianle A der Weltmeisterschaft sind vergeben

Heute wurden die Hoffnungsläufe im LM4x ausgetragen. Über die Hoffnungsläufe konnten sich die Ruderer aus der TUR, CZE,  DEN und IRL für das Finale A, am kommenden Freitag qualifizieren. In den beiden Hoffnungsläufen waren die  Türkei (R1 Platz 1) und Dänemark (R2 Platz 1) sowie Irland  (Platz 2) und Tschechien (Platz 2) nahezu zeitgleich ins Ziel gekommen.

Das Finale findet am Freitag um 11:30 (MESZ) statt und wird live auf www.worldrowing.com übertragen

Florian Roller: LM4x WM 2018 10.09.18 Einzug ins Finale A geschafft

Im Vorlauf zum LM 4x konnte wir uns mit einem klaren Start-Ziel Sieg auf Anhieb den Einzug in das Finale am kommenden Freitag sichern. Über die 2000m Strecke gelang es uns unseren Startvorsprung kontinuierlich auszubauen. Wir gewann den Vorlauf in 5:50.44 vor der Türkei 5:53.75 und Ungarn 5:56.21. Das zu den Favoriten zählende Team aus Dänemark wurde deutlich geschlagen. 

Im zweiten Vorlauf wurde das Team aus Italien seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht. Auch das Team Italien fuhr einen klaren Start-Ziel Sieg nach Hause. Italien gewann in 5:48.03 vor Tschechien 5:53.39 und Irland 5:53.43.

Alle übrigen Boote müssen am Mittwoch in die Hoffnungsläufe.

Ergebnis Heat 1
Ergebnis Heat 2

08.09.18 Die Fisa hat die Startliste für die Vorläufe bekannt gegeben

Heute hat die FISA die Ergebnisse der Startverlosung bekannt gegeben. Unser Leichtgewichts-Doppelvierer LM4x muss im ersten Vorlauf gegen Dänemark, Ungarn, Türkei, USA und Algerien antreten. Im zweiten Vorlauf treffen Spanien, Italien, Norwegen, Irland und Tschechien aufeinander. Die jeweiligen Sieger aus den beiden Vorläufen qualifizieren sich direkt für das Finale A am Freitag..Alle anderen Boote müssen am Mittwoch in den Hoffnungsläufen um den Einzug in die Finals A oder B kämpfen. Unser Vorlauf ist am Montag, den 10.09.18 um 09.18 (MESZ)

Heute Abend haben wir an der Opening Zeremonie in der historischen Arena in Plovdiv teilgenommen.

Media Start List Heat 1 10.09.2018,09:18 Uhr
Media Start List Heat 2 10.09.2018,09:26 Uhr

05.09.18 Die heiße Phase der WM hat begonnen

Seit heute ist das Deutsche Team in Plovdiv. Wir sind zunächst über München nach Sofia geflogen. Von dort ging es mit dem Shuttle-Bus ca. 160km weiter nach Plovdiv. Unsere Boote wurden bereits vor ein paar Tagen mit dem DRV-Bootstransport über Land nach Plovdiv gefahren. Nach dem Aufbau der Boote werden wir uns mit der Regattabahn vertraut machen und die verbleibenden Tage bis zum ersten Start für den letzten Feinschliff nutzen.

Im LM 4x werden bei 11 Startern zwei Vorläufe ausgefahren. Nur das erste Boot eines Vorlaufs qualifiziert sich direkt für das Finale A. Alle anderen Starter müssen in die Hoffnungsläufe.

Die Vorläufe sind am Montag, den 10.09. um 09:26 und 09:34 Uhr. (MEZ)
Die Hoffnungsläufe am Mittwoch, den 12.09.  um 10:57 und 11:05 Uhr.  (MEZ)
Das Finale A ist am Freitag, den 14.09. um 11:30 Uhr das Finale B um 14:30 Uhr  (MEZ)

Die Rennen werden im Liveblog auf worldrowing.com übertragen.

29.08.18 Meldeergebnis zur Weltmeisterschaft in Plovdiv (BUL)

Jetzt wurde das offizielle Meldeergebnis zur Weltmeisterschaft in Plovdiv veröffentlicht. Im LM4x werden 11 Mannschaften antreten. ALG, CZE, DEN, ESP, GER, HUN, IRL, ITA, NOR, TUR und USA

Das Team um Matteo Mulas aus Italien geht als Favorit in diese WM. Das Boot hatte sich schon beim Weltcup II in Linz mit einer klaren Führung den Sieg erkämpft. Bei der EM in Glasgow konnte Italien  ebenfalls GOLD mit nach Hause nehmen können. Zweiter wurde in Glasgow das ebenfalls zur WM gemeldete Boot aus CZE.

Das Boot aus DEN, um Jens Graudal,  hatte sich beim Worldcup III in Luzern mit uns einen harten Bord an Bord Kampf über 2000m geliefert, den wir erst im Endspurt für uns entscheiden konnten. Bei der anschließenden U23WM in Poznan erreichten die Dänen allerdings nur Platz 4.

Wir waren bei der EM in Glasgow nicht angetreten. Wir haben die Zeit genutzt, um uns in Trainingslagern in Potsdam und München optimal auf den WM-Kampf vorzubereiten. Seit dieser Woche steht uns auch das neue Boot zur Verfügung, mit dem wir auf der WM antreten werden.

Wir erwarten im LM 4x einen spannenden Wettbewerb in den wir gut vorbereitet starten.

LM4x Meldeergebnis


25.07.18 WM Wettkampfvorbereitung

Nach ein paar Tagen der Regeneration haben wir uns zum gemeinsamen Training nach Potsdam begeben. Hier wollen wir uns, unter der Leitung von Bundestrainer Robert Sens, drei Wochen lang auf die Weltmeisterschaft in Plovdiv vorbereiten. Im Vordergrund wird dabei das Streckentraining liegen. Im Anschluss wechseln wir dann, nach ein paar Tagen  Regeneration,  zur Olympiastrecke nach München-Oberschleißheim. Hier wollen wir uns den auf der Olympia-Regattabahn den letzten Feinschliff für die WM in Plovdiv  zu holen.



ZOOM

13.-15.07.18 World Rowing Cup  III Rotsee Luzern: GOLD im LM4x

Florian Roller: GOLD im LM4x Worldcup III Luzern
 Zum Abschluss der Worldcup Saison konnte ich mit dem DRV Team im Leichtgewichts-Doppelvierer beim Weltcup III auf dem Rotsee in Luzern  Gold gewinnen. Mit einer Zeit von 5:55.3, konnten wir uns gegenüber dem Worldcup II in Linz, um drei Sekunden verbessern. Silber ging an Dänemark in einer Zeit von 5:55.92. Bronze ging an die Niederlande in 5:58.38.

Mit im Boot saßen unser Schlagmann Moritz Moos (Mainz), Joachim Agne (2) (Würzburg) und unser Bugmann Max Röger (Berlin).  Insgesamt hatten 8 Nationen gemeldet. Russland hatte wieder abgemeldet und Japan ist im Hoffnungslauf ausgeschieden.

Wie bereits im Vorlauf, konnten wir auch im Endlauf mit einem guten Start, die Führung des Feldes erobern. In der Streckenhälfte mussten wir diese aber an das Boot aus Dänemark wieder abgeben. Über die folgenden 1000m entwickelte sich ein harter Bord an Bord Kampf mit Dänemark. Wir ließen den Dänen nur wenige 10tel Sekunden Vorsprung. Mit einem furiosen Endspurt sicherten wir uns dann, vor vollen Zuschauerrängen Gold auf dem Rotsee.

Florian Roller: GOLD im LM4x Worldcup III Luzern
Trotz dieses großartigen Erfolges und eines sehr spannenden Rennens, gibt es für uns bis zur Weltmeisterschaft noch einiges zu tun. Die Dänen sind im Moment gleichstark wie wir und die Italiener, die in Linz haushoch Gold gewonnen hatten, waren nicht am Start. Selbstkritisch betrachtet gibt es noch den Einen oder Anderen Punkt, an dem wir noch arbeiten müssen. Deshalb treffen wir uns ab der nächsten Woche zum WM Trainingslager in Potsdam.

FISA Ergebnisprotokoll  
Video Interview zum Rennen
Fotos vom LM4x- GER



Worldcup III Luzern

13.-15.07.18 World Rowing Cup  III Luzern

Beim Ruderweltcup in Luzern, werde ich mit dem Deutschen Männer Doppelvierer Leichtgewicht (LM4-) wieder am Start sein. Die erstplatzierten und die drittplatzierten Ruderer aus Italien und Norwegen haben zu diesem Worldcup nicht gemeldet.

In Luzern treten 8 Nationen im LM4x an. Das heißt es wird 2 Vorläufe, 1 Hoffnungsläufe und ein Finale A und B geben. Die Vorläufe finden am Freitag um 11:00 Uhr und 11:05 Uhr statt. Der Hoffnungslauf ist am Freitag um 15:55 Uhr. Das Finale B ist am Samstag um 16:25 Uhr und das Finale A um 17:15 Uhr.  Zu den Meldungen im LM4x

Die Finals können im LIVEBLOCK auf Worldrowing.com angesehen werden.


LM4x
Deutscher Doppelvierer LG
Zoom

23.06.18 Silber beim World Rowing Cup II in Linz-Ottensheim im LM4x

Florian Roller GOLD im SM 1x A LG auf der Baden-Württembergischen Meisterschaft in Breisach
Beim Ruderweltcup in Linz-Ottensheim habe ich Silber im Deutschen Männer Doppelvierer Leichtgewicht (LM4) gewonnen. Gold ging an Italien und Bronze an Norwegen. Mit im Boot saßen Schlagmann Moritz Moos (Mainz), Joachim Agne (Würzburg) und Max Röger Brandenburg.

Am Start konnte wir uns zunächst  mit einer Bootslänge vom übrigen Feld absetzen. Bei der 500m Marke wurden wir aber von den Ruderern aus Italien abfangen. Im weiteren Streckenverlauf bauten die Italiener ihren Vorsprung aus. Die übrigen Boote aus Norwegen, Österreich, Australien und Ungarn waren zur Streckenhälfte bereit deutlich abgeschlagen. Norwegen lieferte sich auf der zweiten Streckenhälfte einen Bord an Bord Kampf um Platz drei mit Österreich. Im Ziel konnten sich Norwegen mit 34/100 vor Österreich Bronze sichern

Bereits im Bahnverteilungsrennen am Vortag hatte Italien seine Favoritenrolle mit einem klaren Sieg unterstreichen können. Hier hatte das Boot mit Roller noch Platz 3 hinter Norwegen errungen.

Link zum Rennenvideo 


Ergebnis Florian Roller LM1x
Ergebnis Zoomen

02./03.06.18 Internationale Regatta Ratzeburg

Im Vorfeld der Regatta hatten die Bundestrainer die Kandidaten für den LM4x bei der WM 2018 zu einem erneuten Test nach Ratzeburg eingeladen. Es ging darum, die letzten Plätze in diesem Boot zu bestätigen oder zu erringen.

Zu diesem Rennen waren die Ruderer Joachim Agne, Moritz Moos, Max Röger und ich angetreten. Das Testrennen konnte ich mit einer Zeit von 7:33.64 klar vor Moritz Moos (7:37.63), Max Röger (7:39.01) und Joachim Agne 7:42.06 gewinnen. Damit habe ich meinen Platz in der Qualifikation um den WM LM4x klar verteidigt und wurde in das vorläufige Aufgebot des DRV für die WM aufgenommen.

Bei der offiziellen Regatta Ratzeburg bin ich ebenfalls im LM1x angetreten. Insgesamt hatten 10 Ruderer aus 5 Nationen zu diesem Rennen gemeldet. Meinen Vorlauf konnte ich klar gewinnen und war zugleich schnellster Deutscher Ruderer aus den beiden Vorläufen. Im Finale führte ich das Feld bis kurz vor dem Ziel an. Im Schlussspurt musste ich mich dann dem Ruderer Hin Chun Chiu von der "Hong Kong, China Rowing Association", mit mit 3/10 Sekunden geschlagen geben. Dritter wurde Jan Hajek von der "Czech Rowing Association".

Am zweiten Regattatag hatten die Bundestrainer vorgesehen, den WM Leichtgewichts Doppelvierer einem ersten, internationalen Test zu unterziehen. Zu dem Rennen hatten 3 Nationen und 8 Boote gemeldet. Von Beginn an konnte sich das Boot aus Dänemark leicht an die Spitze des Feldes setzen. Wir lieferten uns über die gesamte Strecke  einen Bord an Bord  Kampf mit den Dänen. Beim Zieleinlauf hatten die dänischen Ruderer einen Vorsprung von 1, 29 Sekunden vor uns. Die übrigen 6 Boote waren deutlich abgeschlagen.

Das war das erste Rennen, das wir in dieser Besetzung gerudert sind. Wir können mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Auch die Bundestrainer hat das Ergebnis überzeugt. Wir wurden für den Weltcup II in Linz  vom 23. - 24. Juni, sowie den Weltcup III in Luzern und die WM in Plovdiv nominiert. In den nächsten Wochen werden wir an den Bundesstützpunkten zusammen kommen um den LM4x zu trainieren. Viel Zeit bleibt nicht. Der Worldcup in Linz ist bereits in drei Wochen.


20./22.04.18 Deutsche Kleinbootmeisterschaft Essen

Bei der Deutschen Kleinboot Meisterschaft in Essen habe ich das B Finale mit einem kanppen Vorsprung auf Joachim Agne gewonnen und damit Platz 7 bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft errungen.

Im Halbfinale kamen meine Gegner mit den schwierigen Wasserbedingungen, verursacht durch Wellen eines Motorboots, besser zurecht. So blieb mir der Einzug ins A Finale verwehrt.


07./08.04.18 DRV Kaderüberprüfung Leipzig-Burghausen

Bei der diesjährigen Kaderüberprüfung in Leipzig gelang es mir erneut meine bisherigen Bestleistungen zu überbieten.

Beim 2000m Ergometer Rudern erreichte ich eine Zeit von 6.09 Minuten und war damit knapp eine Sekunde schneller als im Vorjahr. In der Gesamtwertung liege ich jetzt auf Platz 3 der deutschen Männer A Leichtgewicht des DRV.

Auch auf der Langstrecke über 6.000m konnte ich mich um einen Platz  verbessern. Ich errang Platz 2 mit einer Zeit von 23.08 Min. hinter Konstantin Steinhübel (23.05 Min.)



Deutscher Meister 2018 30Min. Ergometer Rudern Florian Roller
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17.02.18 Internationale Deutsche Meisterschaft, Starnberg (30 Minuten Ergometer Rudern)

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im 30 Minuten Ergometer Rudern habe ich den Titel, bei den Männer 19-29 Jahre Leichtgewicht, mit 8882m gewonnen. Damit habe ich die bisherige Bestzeit der  Internationale Deutsche Meisterschaft in dieser Disziplin mit 41m überboten. Gleichzeitig errang ich die Tagesbestzeit aller Disziplinen



World Records

26.01.18 Weltrekord im Indoor Rowing über 30 Minuten

Am 26.1.18 habe ich den Weltrekord der Saison auf dem C2 Ruderergometer über 30 Minuten mit  8961m aufgestellt. Angetreten bin ich in der Klasse Männer Leichtgewicht 19-29 Jahre. Link


ADH Rudern

20.01.18 Deutsche Hochschulmeisterschaft im Ergometerrudern 2018

Bei der 3. Deutschen Hochschulmeisterschaft im Ruderergometer habe ich Gold bei den Männer (Leichtgewicht bis 75kg) gewonnen. In einer Zeit von 2:56,8min.konnte ich den Sieg für die Hochschule Esslingen sicher nach Hause bringen. Die Meisterschaft wurde über 1000m ausgetragen.



Florian Roller

02./03.12.17 Zentrale Kaderüberprüfung des DRV, Langstrecke Dortmund

Zum Auftakt der Saison 2018 hat der DRV seine erste Kaderüberprüfung in Dortmund durchgeführt. Die Ruderinnen und Ruder, die mit der Nationalmannschaft  2018 starten wollen, mussten ihren Leistungsstand unter Beweis stellen. Am Samstag wurde ein Ruderergometertest über 2000m und am Sonntag die Langstreckenregatta über 6000m im Kleinboot (Skull und Riemen) ausgetragen.

Beim Ergometertest erreichte ich in der Klasse Männer A Leichtgewicht eine Zeit von 6:11 auf den 2000m. Die Langstrecke am Sonntag, über 6000m, fuhr ich in einer Zeit von 23:17. Damit liege ich auf Platz 4 der deutschen Leichtgewichtsruderer im Einer. Zu dieser Disziplin waren 28 Ruderer angetreten. Wäre ich bei den Schwergewichten im Einer gestartet, so hätte ich mit meiner Zeit den 5. Platz von ebenfalls 38 Ruderern erreicht.

Nachdem ich mich im nacholympischen Jahr 2017 überwiegend meinem Studium gewidmet habe, stehe ich 2018 wieder für die Nationalmannschaft zur Verfügung



13./15.10.17 Deutsche Meisterschaft


Bei der Deutschen Meisterschaft in Salzgitter habe ich zusammen mit Emil Schmidberger Bronze im Männer Doppelzweier (M2x)  gewonnen.


Florian Roller

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22./23.07.17 Baden-Württembergische Meisterschaft

Florian Roller GOLD im SM 1x A LG auf der Baden-Württembergischen Meisterschaft in Breisach
Bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft habe ich 3x Gold und 1x Silber gewonnen.

Die Gold bekam ich im Mixed Achter A, im Männer Doppelzweier A und im Männer Einer A LG. Silber gewann ich im Männer Einer A. Hier musste ich mich meinem Vereinskameraden Emil Schiedberger geschlagen geben.

Weitere Fotos von der Baden-Württembergischen Meisterschaft gibt es auf  Fotos von den BaWü's Breisach


Florian Roller

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10./11.06.17 Internationale Regatta Ratzeburg

Florian Roller LM1x auf der internationalen Regatta in RatzeburgAuf der internationalen Regatta in Ratzeburg konnte ich zweimal den Männer Einer Leichtgewicht für mich entscheiden. Meine Gegner kamen aus Dänemark, Schweden und Deutschland. Außer mir hatte nur Malte Hein (HH) für Deutschland gemeldet. Die deutschen Leichtgewichtseinerruderer hatten sich überwiegend in anderen Bootsgattungen orientiert, sodass ein  Vergleich nur schwer möglich war.

An beiden Regattatagen, konnte ich meine Rennen mit einem Vorsprung von jeweils fast 6 Sekunden vor Mattias Johansson (SWE) und Jesper Fredsted (DEN) sicher gewinnen.

Fotos von der Regatta Ratzeburg: Hier klicken


27./28.05.17  Regatta Heidelberg

Bei der Regatta in Heidelberg habe ich 6 Siege errungen. Jeweils zweimal war ich im M4x-, im M1x, und im LM1x erfolgreich


13./14.05.17 Internationale Regatta Essen

Bei der internationalen Regatta in Essen bin ich im Männer Einer Leichtgewicht und im Männer Doppelzweier (zusammen mit Johannes Ursprung) angetreten. Den Männer Einer konnte ich mit einem klaren Vorsprung vor Edvin Novak (Berlin) und  Humpolec Michael (Prag CSZ) gewinnen. Im Männer Doppelzweier hatten wir als Leichtgewichte keine Chance gegen die schweren Ruderer und wurden letzte.

Im Anschluss an die Regatta boten mir die Bundestrainer an, mich im Männervierer Leichtgewicht für die Europameisterschaften, die kommenden Wordlcups und die WM in Florida zu nominieren. Alternativ boten sie mir an, mich im Männer Doppelvierer Leichtgewicht zu nominieren. Das Angebot die EM zu fahren wurde dann aber wieder zurückgezogen. Die verbleibende Zeit bis zum Termin wäre lt. dem Cheftrainer zu kurz gewesen das Team zu trainieren

Ich bat mir zwei Tage Bedenkzeit aus. Die Wettkampfsaison geht dieses Jahr, wegen der späten WM in Florida, bis über den Beginn meines Wintersemesters hinaus. Im Sommersemester kollidieren die Trainings- und Wettkampftermine mit wichtigen Hauptprüfungen und Pflichtpraktika meines Studiums. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen in diesem Sommer eine Auszeit von internationalen Rudersport zu nehmen und mein Studium zu forcieren, Die Hochschule Esslingen hatte mir zwar angeboten, bei den Prüfungstermine entgegenzukommen. Die Reisen zu Trainings und Wettkämpfen hätten es mir aber nicht erlaubt, mich auf meine Prüfungen ausreichend vorbereiten zu können.

Mein Heimtraining werde ich jedoch in gewohnter Weise weiter absolvieren. Die Qualifikationen für die Saison 2018 werde ich wieder mittfahren. Um im Wettkampfmodus zu bleiben besuche ich in diesem Sommer weniger zeitaufwändige Wettbewerbe. 



21./23.04.17 Deutsche Kleinbootmeisterschaft Krefeld

An diesem Wochenende traf sich die Elite des Deutschen Rudersports zur Deutschen Kleinbootmeisterschaft auf dem Elfrather See bei Krefeld. Von Freitag bis Sonntag kämpften die Athleten vor allem um einen Platz in der Nationalmannschaft 2017. Bereits beim DRV Test vor 3 Wochen in Leipzig, haben die Ruderer auf dem Ruderergometer und auf der Langstrecke über 6km erste Zeichen für die Aufnahme in den Kader 2017 setzten müssen. 

Alle Skuller müssen sich über den Einer qualifizieren. Ich war ich im Männer Einer A Leichtgewicht angetreten. Insgesamt hatten 38 Ruderer zu diesem Rennen gemeldet. Über Vorlauf, Viertel und Halbfinale konnte ich mich für das A Finale qualifizieren. Hier kam es dann zu Showdown der Leichtgewichts Skuller. Für das A Finale hatten sich Jason Osborne (Mainz), Lars Wichert (Hamburg), Lucas Schäfer (Marburg), Joachim Agne (Würzburg), Jonathan Rommelmann (Krefeld) und ich qualifiziert.

Nach dem Start konnte ich zunächst die Führung des Feldes übernehmen. Bei der 1000m Marke konnte ich dem Sprint von Jason Osborne und Lars Wichert nichts entgegensetzten. Auf der zweiten Streckenhälfte zogen dann noch Lucas Schäfer und Jonathan Rommelmann an mir vorbei. Damit musste ich mich mit Platz fünf begnügen. Die Plätze 4 - 6 kamen innerhalb von 32/100 Sekunden ins Ziel. Für mich ist das ein sehr gutes Ergebnis. Im Vorjahr hatte ich im gleichen Wettbewerb nur Platz 14 belegen können.

In Krefeld haben die Deutschen Ruderer ihre Rangliste ausgefahren. Jetzt geht es darum, die sieben Leichtgewichts Skuller aus der Rangliste zu finden, die am besten miteinander im Boot harmonieren, um Deutschland 2017 im LM4x, LM2x und LM1x international vertreten zu können.


Siegerehrung Leipzig mit Florian Roller

01./02.04.17 1. DRV Frühtest in Leipzig

An diesem Wochenende fand der 1. DRV Frühtest in Leipzig statt. Der DRV überprüft dort die Winterarbeit seines Kaders. Die Ruderer müssen ihre Leistungen auf dem Ergometer über 2000m und auf der Langstrecke über 6000m unter Beweis stellen. Die Ergebnisse fließen in die Rangliste des DRV ein. 

In meinem Ergometer Rennen konnte ich mit 6:10.8 einen neuen persönlichen Rekord aufstellen. Auf dem Wasser ruderte ich im Männern Einer A  hinter Lucas Schäfer (Steinmühle) und Joachim Agne (Würzburg) mit einer Zeit von 22:23 erstmals auf Platz 3 der deutschen Leichtgewichte. Das ist für mich eine deutliche Steigerung gegenüber meinem Ergebnis bei der Langstrecke in Dortmund, wo ich noch Platz 6 belegte.


Neuer Filippi F15 Ener für,Florian Roller

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27.03.17 Sportmeisterehrung der Stadt Stuttgart

Die Stadt Stuttgart ehrte am 27.03.2017 im Kursaal Bad Cannstatt Deutsche- Europa- und Weltmeister aus Stuttgart für ihre Erfolge im Jahr 2016. Der 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart Herr Dr. Martin Schairer überreichte den Stuttgarter Ruderern, im Rahmen eine Feierstunde, die Urkunde und ein Geschenk der Stadt Stuttgart. Im Bild von links nach rechts von der Stuttgarter Rudergesellschaft: Simon Kramp, Moritz Korthals, Svenja Leemhuis, Florian Roller und 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart Dr. Martin Schairer


Neuer Filippi F15 Ener für,Florian Roller

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26.03.17 Taufe meines neuen Einers

Beim diesjährigen Anrudern konnte mein Heimatverein die Stuttgarter Rudergesellschaft neben meinem Einer vier neue Boote taufen. Bei herrlichem Sonnenschein wurde mein Einer vor den Augen zahlreicher Mitglieder auf den Namen Nemo getauft.


Neuer Filippi F15 Ener für,Florian Roller

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24.02.17 Ein neuer Einer für mich .

Innenansicht Filippi Einer F15 vonFlorian RollerDurch eine großzügige Spende und einem guten Angebot der Ruderwerkstatt für mich als zweifachen Weltmeister, war es meinem Heimatverein jetzt möglich, einen neuen Einer anzuschaffen. Mit meinem bisherigen Heimboot bin ich in sieben Jahren etwa 35-40 tausend km gerudert. Die Bootstechnik war in die Jahre gekommen. Um meine Leistung optimal umsetzen zu können, hatte ich mir bereits Ende 2015 ein neues Sportgerät gewünscht.

Mein neues Hightech Sportgerät ist ein Filippi F15 mit Aliante Carbon Wing-Ausleger, Carbon-Kevlar-Laminat/Nomexwabe und Carbon Kugellager-Rollsitz. Bereits die erste Ausfahrt hat bei mir Begeisterung ausgelöst. Ein wunderbares Angleiten, eine direkte Reaktion des Bootes und die Härte des Bootsmaterials sind mir als erstes aufgefallen.

Nach einem ersten Tuning beginnt nun die Feinabstimmung. Bis mein Trainer und ich die optimale Einstellung für unterschiedliche Wasserbedingungen, Trainings- und Wettkampfbedingungen gefunden haben, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Eigentlich begleitet das Tuning uns Ruderer bei jedem Wettkampf und bei jedem Training. Gleiche Bedingungen gibt es in dieser Sportart so gut wie nie. Und jede Änderung der Bedingungen erfordert eine strategische Antwort.


26.11.16 Kaderüberprüfung Langestreckentest Dortmund


Der Langstreckentest in Dortmund ist für alle Bundeskader eine Pflichtveranstaltung. Auf Grund der unklaren Situation im Hinblick auf die künftigen olympischen Bootsklassen und der Teamplanung 2017 hatte ich mich entschlossen im SM 1x 1 LG an den Start zu gehen. In dieser Bootsklasse waren 27 Ruderer angetreten. Auf der 6000m Strecke belegte ich Platz 6.


Ruder WM 2016 Rotterdam, LM4x, Florian Roller

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Foto: Peter Roller

  14.10.16 Empfang für den Weltmeister in der Stuttgarter RG


Mein Heimatverein, die Stuttgarter Rudergesellschaft hatte, zu einem Empfang geladen, um mit mir meinen Weltmeistertitel zu feiern. Als Ehrengäste waren der 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart Herr Dr. Martin Schairer, der Geschäftsführer des Sportkreises Stuttgart Herr Dominik Hermet, vom Verein Stuttgarter Sportförderung e.V. der Vorsitzende Herr Dr. Josef Brandel und Herr Peter Wolfering und mein Dekan von der Hochschule Esslingen Herr Prof. Dr.-Ing. Alexander Friedrich gekommen, um mir zu gratulieren. Der Verein Stuttgarter Sportförderung e.V. hat 2016 die Patenschaft für mein Rudern übernommen. Herr Prof. Dr.-Ing. Friedrich hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Hochschule Esslingen 2015 Partnerhochschule des Spitzensports wurde. Damit ermöglicht die Hochschule Esslingen derzeit 15 Kadersportlern ihr Studium besser mit den Belangen des Spitzensports abzustimmen.

Von meinem Verein waren unsere Ehrenmitglieder Judith Berger, Rudi Neumann und Günther Flegler, die Vorstände und zahlreiche Mitglieder zu der Feierstunde gekommen.

Die Ehrengäste und unsere Vorsitzenden würdigten meine Leistungen und betonten die Besonderheit einen zweifachen Ruderweltmeister in Stuttgart (einer Stadt die nicht am Wasser liegt) zu haben. Von Seiten des Vereins Stuttgarter Sportförderung wurde mir die weitere Unterstützung in den nächsten Jahren versprochen.

Eine besondere Ehre ließ mir unser Ehrenmitglied Rudi Neumann zukommen. Er gab ein Skiff Modell an mich weiter, einen Auszeichnung, die ihm vor Jahren selbst verliehen wurde. Rudi sagte, dass er für diese Auszeichnung nun einen würdigen Nachfolger gefunden habe. 

Im Anschluss an den offiziellen Teil ließen wir den Tag mit Sekt und einem Imbiss ausklingen. Ich danke allen für die Glückwünsche, meinen Kameraden die den Empfang organisiert haben und allen Gästen die gekommen waren mit mir zu feiern. >>> Fotos


Rudern Deutsche Meisterschaft 2016, SM2x, Florian Roller,Emil Schmidberger

Zoom:

Foto: Steffen Jacob

08./09.10.16 Deutsche Meisterschaft Silber im M2x, Deutsche Sprintmeisterschaft Bronze im Mixed 4x


Zum Abschluss der Saison trug der Deutsche Ruderverband die Deutsche Meisterschaften und die Deutsche Sprintmeisterschaft auf dem Erfrather See bei Krefeld aus. Die Streckenlänge bei der Deutschen Meisterschaft beträgt 1000m, bei der Deutschen Sprintmeisterschaft ca.400m. Bei den Meisterschaften präsentieren sich in erster Linie Vereinsboote und Renngemeinschaften.

Bei der Deutschen Meisterschaft war ich zusammen mit meinem Vereinskameraden Emil Schmidberger im Männer Doppelzweier angetreten. Über einen Vorlauf mussten wir uns für das Finale qualifizieren. Dort erwartete uns u. A. der Renngemeinschafts Doppelzweier mit Cedric Kulbach und Jason Osborne. Cedric hatte mit mir vor wenigen Wochen den WM Titel im LM4x gewonnen, Jason war mit Moritz Moos bei der Olympiade in Rio im LM2x an den Start gegangen.

Vom  Start weg lieferten wir uns bis zur 500m Marke einen Bord an Bord Kampf. Die übrigen Boote waren bei der 500m Marke bereits abgeschlagen. Dann erwischten uns Wellen von einem Schiedsrichterboot. Cedric und Jason kamen damit besser zurecht und übernahmen die Führung. Diesen Vorsprung konnten wir nicht mehr aufholen. Beim Zieleinlauf lagen wir dann 1,46 Sekunden hinter den beiden und gewannen Silber.

Bei der Deutschen Sprintmeisterschaft war ich im reinen Vereinsboot mit Anke Schläger, Svenja Leemhuis und Mathias Mages im Mixed Doppelvierer o. Stm. angetreten. Hier gewannen wir Bronze hinter dem Team vom TV. Essen-Kupferdreh (Gold) und dem Team vom Crefelder Ruder-Club  (Silber).

 

Weltmeisterschaft 2016:

Mein Start im Deutschen Männerdoppelvierer Leichtgewicht LM4x

Ruder WM 2016 Rotterdam, LM4x, Florian Roller

Zoom:

Nach dem Zieleinlauf zur Goldmedaille

27.08.16 WM GOLD im Deutschen Männerdoppelvierer LM4x


Nach den Vorläufen und dem Hoffnungslauf wussten wir, wie wir uns taktisch auf das A Finale vorzubereiten hatten. Die drei verbleibenden Tage nutzen wir um uns mental auf das Rennen und unsere Gegner einzustellen und eine spezielle Angriffstechnik zu trainieren.

Das hat uns dann im Finale sehr geholfen. Gleich am Start konnten wir uns vom Feld leicht lösen. Bereits nach 250m hatten wir uns mit einer Buglänge von den anderen Ruderern absetzen können. Bei der 500m Marke betrug der Abstand schon mehr als 3 Sekunden. Diesen Vorsprung konnten wir bis kurz vor dem Ziel halten. Wir wussten, dass Frankreich einen sehr starken Endspurt fahren würde. Dieser kam dann auch auf den letzten 300m. Unser Vorsprung war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon groß genug, dass wir den Angriff nicht mehr abwehren mussten.  So gelang es den Franzosen an der Ziellinie noch den Vorsprung auf 1,6 Sek. zu verkürzen.

Damit hatten wir, die Deutschen Ruderer Cedric Kuhlbach (Karlsruhe), Johannes Ursprung (Frankfurt), Florian Roller (Stuttgart), Patrik Stöcker (Siegburg) Gold in 6:23,09 gewonnen.  Silber ging an Frankreich (6:24,72) und Bronze an Griechenland (6:26,58).

Als erster Ruderer in der Geschichte des DRV habe ich es geschafft eine Goldmedaille bei einer WM im Riemenrudern und im Folgejahr im Skullen zu gewinnen.

>>> Video vom Rennen

>>> Video vom Rennen

>>> Ergebnistabelle


Ruder WM 2016 Rotterdam, LM4x, Florian Roller

Zoom:

Kurz vor dem Zieleinlauf

23.08.16 Im Hoffnungslauf erreicht der Deutsche LM4x das A Finale


Der Hoffnungslauf war für uns die letzte Chance, den Einzug in das Finale A zu erreichen. Auf Grund der Vorlaufergebnisse mussten wir gegen die Ruderer aus RUS, CAN, DEN und die USA antreten. Nur die ersten beiden Boote konnten sich für das A Finale qualifizieren. Die beiden letzten kommen ins B Finale und kämpfen dort um die Plätze 7-11.

Im Hoffnungslauf lieferten wir dann ein packendes Rennen. Gleich von Beginn an gingen wir in Führung. Über die Strecke gelang uns unseren Vorsprung weiter auszubauen. So fuhren wir  einem klaren Start-Ziel-Sieg entgegen. Die favorisierten Dänen lieferten sich bis ins Ziel einen harten Bord an Bord Kampf mit den Ruderern aus Canada. Ihren Einzug ins Finale schafften die Dänen im Fotofinish. Ihr Vorsprung betrug 4/100 Sek. vor Canada. Da es um den Einzug in die Finals ging, ist davon auszugehen, dass DEN und CAN bis an ihre Grenzen gegangen und kein taktisches Rennen gefahren sind.

Im zweiten Hoffnungslauf waren GBR, ITA, FRA, und NED am Start. Der amtierende Weltmeister aus FRA ging am Start in Führung. Über die Mittelstrecke viel das Boot aber etwas zurück. Das Boot aus NED übernahm die Führung. Bei der 1500m Marke lieferte sich FRA einen Bord an Bord Kampf mit den Ruderern aus GBR. In einem starken Endspurt gelang es den Franzosen die Niederlande bis ins Ziel noch abzufangen. NED verpasst mit 77/100 Sek, den Einzug in das Finale A. Frankreich gewann diesen Hoffnungslauf mit einem Vorsprung von 4/10 Sek vor GRB.

In der Gegenüberstellung der Siegerzeiten aus beiden Hoffnungsläufen liegt GER , mit 3/100 Sek. hinter Frankreich. Gegenüber dem Vorlauftag herrschten heute ideale Bedingung. Nach diesen Ergebnissen dürften die Boote aus FRA, GBR und GER etwa gleich stark sein. Auf die Zuschauer dürfte am Samstag ein äußerst spannendes A Finale zukommen.

Das Finale A ist am Samstag, den 27.08. um 13:25 Uhr. Es haben sich qualifiziert: GRE, UKR, GER, DEN, FRA und GBR.  


Ruder WM 2016 Rotterdam, LM4x, Florian Roller

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LM4x: Patrick Stöcker (Bug), Florian Roller(2), Johannes Ursprung(3), Cedirc Kulbach (Schlagmann)

22.08.16 Vorlauf im LM4x


Im Vorlauf konnten wir unser Ziel, den direkten Einzug in das Finale A, nicht erreichen. Vom Start weg setzten sich die Ruderer aus der Ukraine an die Spitze des Feldes. Unser Boot lag nach dem Start auf Platz 2. Wir konnten diese Position bis zum Ende des 3. Streckenabschnitt halten, mussten dann aber die Ruderer aus Frankreich an uns vorbeiziehen lassen. So müssen wir morgen im Hoffnungslauf erneut darum kämpfen, ins Finale A einziehen zu können. Es werden 2 Hoffnungsläufe ausgetragen. Die beiden ersten Boote eines Hoffnungslaufs erreichen das Finale A. Alle anderen Boote bestreiten das Finale B

In unserem Hoffnungslauf treffen wir auf die Ruderer aus RUS, CAN, DEN, USA. Im zweiten Hoffnungslauf treten GBR, ITA, FRA und NED gegeneinander an.


Link zum Audio LIVE Tracker


Deutscher Männerdoppelvierer Leichtgewicht

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LM4x: v.l. Martin Strohmenger (Trainer), Patrik Stöcker (Bug), Florian Roller (2), Johannes Ursprung (3), Cedric Kulbach (Schlag), Ralf Hollmann (Bootstrainer)

20.08.16 Setzung der Vorläufe im LM4x


Gestern Abend wurde die Setzung der beiden Vorläufe zum LM4x bekannt gegeben. Gleich im Vorlauf muss der Deutsche Männerdoppelvierer gegen den amtierenden Weltmeister FRA antreten. Außer diesen beiden Booten wurden die Boote aus NED, USA und UKR in den Vorlauf gesetzt. Die Ruderer aus CAN, RUS, GRE, GBR, DEN und ITA bestreiten den ersten Vorlauf. Die Ruderer aus SWE haben ihre Meldung zurückgezogen.

Nur der Sieger des jeweiligen Vorlaufs qualifiziert sich direkt für das Finale A am Samstag. Die anderen Boote müssen am Dienstag in den Hoffnungsläufen um den Einzug in die Finals A/B erneut gegeneinander antreten.

Die Vorläufe zum LM4x finden am Montag um 17:40 und 17:45 Uhr statt.

Am heutigen Sonntag gibt es raues Wasser und es weht ein starker Gegenwind auf der Strecke.

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Deutscher Männerdoppelvierer Leichtgewicht

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LM4x: Patrick Stöcker (Bug), Florian Roller(2), Johannes Ursprung(3), Cedirc Kulbach (Schlagmann), Ersatzmann: Paul Weidenmüller

11.08.16 Meldeergebnis im LM4x


Heute wurde das Meldeergebnis zur WM 2016 von der FISA veröffentlicht. Unser Team muss gegen 11 Nationen an den Start gehen. Mit dabei, das Boot des amtierenden Weltmeister von 2015 Frankreich, sowie die Weltrekordhalter aus Griechenland, die ihren Rekord 2014, bei der WM in Amsterdam, aufgestellt haben und 2013 und 2014 Gold und 2012 Silber in dieser Bootsgattung gewonnen haben. Die Besetzung des Bootes aus Griechenland hat sich über die Jahre nicht geändert. Die Ruderer sind deshalb gut miteinander eingespielt. Weiter im Wettbewerb die Dänen (Sieger des Worldcup III in Poznan (POL) und das zweitplatzierte Boot aus den Niederlanden.

Link zum Meldeergebnis (PDF)


World Rowing

05.08.16 Zweite UWV in Mölln


Jetzt hat der zweite Teil der Wettkampfvorbereitung begonnen. Zu früher Morgenstunden habe ich mich auf den Weg gemacht, um nach Mölln zu reisen. Unser Trainerteam hatte zuvor beschlossen, dass wir unser Abschlusstraining dort auf dem Elbe-Lübeck Kanal durchführen werden. 14 Tage stehen mindestens zwei Trainingseinheiten am Tag an.

Im Laufe dieser Wettkampfvorbereitung werden wir in Ratzeburg auf der Regattabahn, ein Relationsrennen ausfahren. Dabei stellen die Bundestrainer unseren Leistungsstand im Vergleich zu Bestmarken fest. Am Freitag, den 19.08. geht es direkt zur Willem Alexander Roeibaan nach Zevenhuizen in der Nähe von Rotterdam.


World Rowing  

15.07.16 Erste UWV in Hannover


An den letzen Wochenenden hatte sich der Deutschland Vierer LG zu Trainings in Frankfurt getroffen. Jetzt beginnt die heiße Phase für die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Rotterdam Ende August. Der für uns zuständige Bootstrainer hat uns zur ersten und zweiten UWV  (unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die WM) gebeten.

Seit heute bin ich zur ersten UWV (unmittelbare Wettkampfvorbereitung) im Trainingslager in Hannover. Dort werden wir uns den ersten Feinschliff für die Weltmeisterschaft in Rotterdam holen. Die erste UWV dauert bis 29.07. Dann folgt eine Woche Training in meinem Heimrevier in Stuttgart

Ab 05.08 folgt dann die zweite UWV. Zur Zeit ist noch unklar ob sie in Hannover, Hamburg oder einem anderen Ruderrevier stattfinden wird. Sie wird ebenfalls 14 Tage dauern. Am Ende dieser UWV steht dann das Relationsrennen in Ratzeburg auf dem Programm. Direkt Im Anschluss werden wir dann zur nicht olympischen Weltmeisterschaft nach Rotterdam reisen.


04. - 05.06.16 Qualifikation zur WM 2016 und zum Worldcup III


Am Rande der internationalen Regatta Ratzeburg hatte der DRV seine Skuller verpflichtet eine Ausscheidung im Einer für den SM 4x LG zu fahren. Diese Team wird für die WM in Rotterdam und den Worldcup III in Poznan (POL)  nominiert. Zwei Plätze waren in diesem Boot noch offen.

Mit einem klaren Start-Ziel Sieg konnte ich mir einen Platz errudern. Damit hätte ich Deutschland mit diesem Boot in 14 Tagen  beim Worldcup in Poznan vertreten sollen. Doch erneut sollte uns das Pech verfolgen. Kurz nach Ratzeburg hatte ein Ruderer einen Unfall und brach sich ein Bein. Der Worldcup musste gestrichen werden. Jetzt bleibt also nur noch die Hoffnung, auf die WM im September.

Zunächst werden wir mit einem Ersatzmann im Training starten. Wir hoffen auf baldige Genesung und eine erfolgreiche Vorbereitung auf Rotterdam.


Empfang im Rathaus Markgröningen zur Ruder Weltmeister 2015

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04. - 05.06.16 Internationale Regatta Ratzeburg

 

Nachdem der Leichtgewichts Männerachter bei der WM 2016 aus dem Programm genommen wurde, war die Umorientierung zunächst etwas schwierig.  Meine DRV Tests in Leipzig und Dortmund im Skullboot waren zwar gut blieben aber hinter meinen Erwartungen leicht zurück.

In Ratzeburg hatte ich zum SM 1x LG gemeldet. Sowohl meinen Vorlauf, als auch das Finale konnte ich mit einem deutlichen Vorsprung für mich entscheiden.

Am zweiten Regattatag fuhr ich mit der DRV Auswahl den  Männerdoppelvierer LG. Nachdem ein Gegner, wegen Gewichtproblemen, abmelden musste verblieben noch 8 Boote im Rennen. Der Vorlauf viel aus. Im Finale konnte unser Vierer auf den ersten 500m in Führung gehen. Bei der 1000m Marke waren wir gleich auf mit dem Boot aus Frankreich. Das übrige Feld lag hinter uns. Auf der  Zweiten Streckenhälfte zog dann das Boot von FRA an uns vorbei und auch die Ruderer aus DEN mussten wir noch an uns vorbei lassen. Die übrigen 5 Boote waren weit abgeschlagen und hatten mit dem Ausgang des Rennens nicht mehr zu tun.

Der Dritte Platz ist dennoch ein schöner Erfolg für unser Team. In Ratzeburg sind wir zum ersten Mal in dieser Besetzung zusammen gerudert. Wir wurden auf Anhieb schnellstes deutsches Boot. Wenn man dann noch weiß, dass in den Booten aus FRA und DEN Weltmeister der Vorjahre in dieser Bootsklasse saßen, können wir mit unserem Ergebnis voll zufrieden sein.


2015


28.12.15 Trainingslager Amposta (ESP); FISA nimmt LM8+ aus dem WM Programm 2016


Gleich nach den Weihnachtstagen habe ich mich aufgemacht um ins rainigslager nach Amposta (Spanien) zu fahren. Kurz vor Weihnachten hatte die FISA bekannt geben, dass der Leichtgewichtsmänner Achter bei der Weltmeisterschaft 2016 in Rotterdamm aus dem Programm genommen wird. Bei meiner Absage der Teilnahme an der vorolympischen Auswahl zum Leichtgewichts Vierer, hatte ich eigentlich die Absicht mich auf die Verteidigung des WM-Titels im LG Achter zu konzentrieren und vorbereiten.

Daraus wird nach der Absage des LM8+ der FISA jetzt nicht. Ich muss mich jetzt umorientieren. Eine Alternative könnte ein Start bei den Leichtgewichten im 1x, 2- oder 4x in Rotterdamm sein. Um dafür gerüstet zu sein, werde ich in Amposta zunächst wieder skullen.

Ich bin schon verwundert wie jahrelange Trainingsarbeit durch die FISA mit Füssen getreten wird. Vorbereitungen auf internationale Wettkämpfe gehen über Jahre . Hierfür sollte die FISA langfristige planbare Strategien haben. Was hier gemacht wurde, ist ein Schlag ins Gesicht der Leichtgewichts-Riemenruderer  Das hat die FISA im Frauenbereich schon einmal gemacht. Die Entscheidung wurde damals wenige Wochen vor der WM zurückgenommen. Dann hat man sich bei der FISA gewundert, dass es nur 2 Meldungen zum Achter gab. Weiß man bei der FISA nicht, was zielorientiertes Training bedeutet? So nimmt man den Sportlern jegliche Motivation und Perspektive. Mannschaften lösen sich auf, Trainingspläne müssen geändert werden, Boote neu angeschafft werden. Und dann wundert man sich in den Gremien, dass immer weniger Ruderer für die Vertretung ihrer Länder zur Verfügung stehen.

 28. - 29.11.15 Langstreckentest Dortmund; Vorauswahl für den olympischen LG Vierer


Der Langstreckentest in Dortmund ist jedes Jahr der erste Einstufungstest für die kommende Saison. Alle Ruderer der Nationalmannschaft sind verpflichtet bei diesem Wettkampf anzutreten. Ruderer die die Aufnahme in die Nationalmannschaft anstreben, können zusätzlich melden.

Nachdem der, vom DRV bereits 2015 für die Olympiade in RIO gesetzte Leichtgewichtsvierer bei der WM in Aiguebelette die Olympiaqualifikation nicht erreicht hatte, ist diese Bootsgattung beim DRV wieder offen für eine Neubesetzung. Dazu wurde in Dortmund ein Qualifikationsrennen in den Langstreckentest aufgenommen. Aus den Ruderern dieses Rennens wurden 12 Ruderer, entsprechend ihrem Ergebnis bei der Langstrecke und beim Ergometertest ausgewählt. Diese werden zu weiteren Selektion zum Trainingslager nach Sevilla eingeladen. Von den 12 Teilnehmern in Sevilla werden 8 Ruderer zu einem Zweiten Camp im Januar nach Portugal eingeladen. Hier wird dann voraussichtlich der Leichtgewichts Vierer des DRV  für das Jahr 2016 und für Rio gesetzt. Beim World Cup in Luzern muss dieses Boote die FISA Qualifikation erfüllen, um von der FISA endgültig für die Olympiade nominiert zu werden.

Ich bin in Dortmund mit dem Vierer, den wir in Niffer gebildet hatten, an den Start gegangen. Unser Boot konnte beim Langstreckenrennen über 6000m nur Platz 3 belegen. Gegenüber dem siegenden Boot, hatten wir einen Rückstand von 17 Sekunden. Gegenüber dem Zweiten betrug der Abstand ca. 1 Sekunde. Nach dem Ergometertest lag ich auf  Platz sieben der Rangliste, blieb aber deutlich über meiner Bestzeit vom Vorjahr zurück. Somit hatte ich meine persönlichen Erwartungen nicht erfüllt.

Der Bundestrainer lud mich dennoch zum Selektions Trainingslager nach Sevilla ein. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich aber entschlossen an der weiteren Selektion nicht mehr teilzunehmen und meinen Platz einem anderen Ruderer überlassen. Die Chance in das Olympiaboot zu kommen und mit ihm die FISA Qualifikation zu erreichen, schien mir zu gering, um dafür mein Studium zu riskieren.

Die Teilnahme an der weiteren Selektion hätte ein exklusives Leben für den Rudersport bedeutet. Der DRV hatte zwingend vorgegeben, dass alle Teilnehmer an der Selektion bis zur Olympianominierung in Hamburg wohnen müssen. Ich bekomme keinerlei Unterstützung und die UNI Stuttgart hat keine Leistungssportvereinbarung mit dem DOSB, wie sie die anderen Universitäten haben. Mein Studiengang wird nur in Stuttgart uund bei der Bundeswehr in München angeboten. Ich wäre finanziell und organisatorisch vollkommen auf mich alleine angewiesen gewesen. Beim einem Scheitern der Olympiateilnahme hätte ich zwei Semester meiner Berufsausbildung für nichts geopfert. 

Ab jetzt werden meine sportlichen Ziele für 2016 auf Erfolge in den nichtolympischen Bootklassen ausgerichtet sein.

 01.11.15 Nach zweieinhalb Wochen Trainingslager in Frankreich wieder zu Hause


Nach der Weltmeisterschaft ist vor der Olympiade. Bei den Leichtgewichtsruderern im Riemen ist nur der Vierer ohne Steuermann olympische Disziplin. 12 Leichtgewichte der Deutschen Nationalmannschaft bemühen sich darum, einen der vier Plätze in diesem Boot zu erkämpfen. Nur die Vier, die am besten miteinander harmonieren und die die besten Leistungswerte erbringen, werden vom DRV für die Olympiaqualifikation im Vierer ohne Stm. Leichtgewicht nominiert. Im Frühjahr 2016 muss dieses Boot beim Weltcup in Luzern die Olympianorm der FISA erfüllen. Erst dann haben die Vier ihre Fahrkarte für RIO 2016 endgültig gelöst und sind Mitglied der Deutschen Olympiamannschaft 2016.

Um heraus zu finden wer, mit wem am besten zurecht kommt und welche Kombination die schnellsten Zeiten im Vierer LG rudert haben, sich Achter der 12 Kandidaten zum Trainingslager im neuen französischen Leistungszentrum in Niffer auf dem "Canal du Rhone" getroffen und alle möglichen Kombinationen getestet. Herausgekommen sind zwei Vierer die jetzt ihr Können Ende November beim Langstreckentest in Dortmund unter Beweis stellen müssen. Dort werden wir auch auf die norddeutschen Riemenruderer treffen, die sich ebenfalls im Vierer qualifizieren wollen. Drei Boote, 12 Ruderer und mein Partner Tobias und ich sitzen mit in einem der Boote.

 15.10.15 Die Vorbereitungen für das olympische Ruderjahr beginnen


Über den Winter geht es für mich darum alles dran zu setzen, um einen Platz im Männervierer Leichtgewicht zu bekommen. Nur diese Bootsgattung ist bei den Leichtgewichten im Riemenrudern olympisch. Mein Ziel ist es 2016 in diesem Boot mit an den Olympischen Spielen in Rio teilnehmen zu können. Um mich vorzubereiten bin ich heute ins Trainingslager nach  nach Frankreich gefahren.


Empfang im Rathaus Markgröningen zur Ruder Weltmeister 2015

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  17.09.15 Empfang im Rathaus der Stadt Markgröningen


Gleich nach meiner Rückkehr von der Weltmeisterschaft in Aiguebelette, hat mich unser Bürgermeister Rudolf Kürner ins Rathaus der Stadt Markgröningen eingeladen. Bei einen Empfangen gratulierte er mir zu meiner Gold Medaillie bei der Weltmeisterschaft 2015 und überbrachte die Glückwünsche der Markgröniger Bürgerinnen und Bürger. Er überreichte mir eine Ehrenurkunde und Geschenke der Stadt Markgröningen. Als Höhepunkt des Empfangs im Rathaus durfte ich mich in Goldene Buch der Stadt Markgröningen eintragen. Das war ein besonderer Moment für mich.

Die Nachricht von meiner Goldmedaillie bei der Ruder Weltmeisterschaft hatte sich in meiner Heimatstadt schnell verbreitet. Einige Markgröninger hatten das Finale Live im TV verfolgt. Meine Freunde vom "Markgröninger Schäfertanz" hatten sogar ein Public Viewing privat organisiert und so gemeinsam den Erfolg miterleben können.

Ich danke allen, die an mich und eine Leistung geglaubt haben für ihre Unterstützung auf dem langen Weg dorthin.


Deutscher Männerachter Leichtgewicht: Weltmeister 2015

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Florian Roller Weltmeister 2015, Aiguebelette

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Deutschlandachter Leichtgewicht Weltmeister 2015, Aiguebelette

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Weltmeisterschaft 2015:


  04.09.15 Weltmeister 2015: Deutschlandachter Leichtgewicht

1. Tobias Schad,  2. Simon Barr,  3. Torben Neumann, 4. Florian Roller, 5. Tobias Franzmann, 6. Stefan Wallat, 7. Claas Mertens, 8. Can Temel, Stm. Felix Heinemann

Deutscher Männerachter Leichtgewicht: Weltmeister 2015

GOLD: Deutschland; SILBER Frankreich, BRONZE: USA


Florian Roller Weltmeister 2015, Aiguebelette Bei der Ruder Weltmeisterschaft auf dem Lac d‘ Aiguebelette in Frankreich habe ich Gold im Deutschlandachter Leichtgewicht gewonnen. Silber ging an Frankreich und Bronze an die USA. Der Vizeweltmeister vom letzten Jahr, Italien und die drittplatzierten die Ruderer aus der Türkei hatten gegen uns keine Chance. Wir hatten das Bahnverteilungsrennen klar gewonnen, und galten als Favorit. Schließlich saßen in unserem Boot fünf Ruderer, die bereits 2014 mit diesem Boot die Weltmeisterschaft geworden waren.

Sofort nach dem Start kamen wir unter Druck des italienischen Achters. Die Italiener hatten sich schon nach wenigen Schlägen an die Spitze des Feldes gesetzte. Deutschland führte das Feld der Verfolger an. Die Italiener konnten ihre Führung bis zur Hälfte der 2000m-Strecke behaupten. Dann hatte unser Steuermann beobachtet, dass den Italienern die Luft ausging. Er trieb uns zu einem Spurt an. Mit Erfolg.  Bei 1100m konnten wir den Kontakt zu Italien wieder herstellen. Auf dem dritten Streckenabschnitt gelang es uns dann, uns von den Italienern zu befreien. Die nach und nach stärker werdenden Teams aus Frankreich und den USA folgten. Wir behielten auf den letzten 500m unsere Führung und wehrten alle Angriffe des französischen Achters und der US-Crew ab. Es gelang uns unseren Vorsprung weiter auszubauen. Frankreich und die USA lieferten sich bis ins Ziel einen erbitterten Kampf um die Silbermedaille. Die Italiener fielen zurück und konnten nur noch den türkischen Achter hinter sich lassen.

Unser Achterteam holte das ersehnte Gold mit etwas über einem Bugkasten Vorsprung vor den Franzosen, die hauchdünn vor den Amerikanern die Silbermedaille auf dem heimischen Lac d' Aiguebelette holten.

Für mich ist diese Gold Medaillie ein ganz besonderer Erfolg. Es ist mein erstes Jahr, im Riemenboot  und das erstes Jahr, in dem ich in der offenen Männerklasse starte.

>>> Offizielles Ergebnis

World Rowing Championship

World Rowing Championship 2015
Aiguebelette (FRA)

  19.08.15 Fünf Nationen haben zum Leichtgewichts Männerachter bei der WM gemeldet.


Zur Weltmeisterschaft in Aiguebelette (FRA) haben Ruderer aus fünf Nationen im "Leichtgewichts Männerachter (LM8+)" gemeldet. Das heißt, dass der Deutsche Leichtgewichtsachter kein Vorrennen fahren muss. Dennoch wird er, zunächst im Bahnverteilungsrennen, um die vermeintlich beste Startbahn kämpfen müssen.

Der Deutsche Leichtgewichts Männerachter tritt in Aiguebelette als Titelverteidiger an. Vom Weltmeisterschaftsteam 2014 sitzen noch vier Ruderer mit im Deutschen Boot. Die Gegner kommen aus Frankreich, Italien, der Türkei und den USA

Der Vizeweltmeister Italien hat sein Team weitgehend neu aufgebaut. Nur zwei Ruderer des Vorjahres gehören noch zur Crew. Sechs Italiener haben bereits mindestens einen Weltmeister- bzw. Vizeweltmeisertitel errungen. Somit hat der italienische Trainer eine äußerst erfahrene Mannschaft für die WM berufen. 2014 konnte der Deutsche Leichtgewichtsachter Italien mit 2,58 Sekunden auf Platz 2 verweisen.

Im Boot der Türkei wurden nur zwei Ruderer aus dem Achter des Vorjahres ersetzt. Damit sitzt auch in diesem Boot ein gut eingespieltes Team. Die Türkei hatte bei der WM 2014 in Amsterdam den 3. Platz in dieser Bootsgattung belegt.

Damit können die Besucher der Weltmeisterschaft in Aiguebelette (FRA) am 4. September, mit einem äußerst spannenden Rennen im Leichtgewichts Männerachter rechnen. Der Ausgang ist aus deutscher Sicht offen.


Das Team des Deutschlandachter Leichtgewicht 2015

Simon Barr, München
Weltmeister 2014, LM8+

Thorben Neumann, Hamburg
Weltmeister 2014, LM8+, 5. EM 2014 LM2-, 5. U23WM 2013, BLM4-

Can Temel, Hamburg
Weltmeister 2014, LM8+, 5. EM 2014 LM2-, 5. EM 2014 M2-, BLM4-

Florian Roller, Stuttgart
4. U23WM 2014, BLM4x, 3. U23WM 2013, BLM4x

Class Mertens,Hamburg
4. U23WM 2014, BLM4-, 3. U23WM 2012, BLM4x, 5. U23WM 2012, LM4x,

Tobias Schad, Mühlheim
3. U23WM 2013, BLM4x

Tobias Franzmann, Hamburg
Weltmeister 2014, LM8+

Stefan Wallat, Duisburg
Weltmeister 2014, LM8+, Vizeweltmeister 2011 LM4x

Felix Heinemann (Stm.), Dortmund
3. U23WM 2015, BM4+


Das Bahnverteilungsrennen ist am Dienstag, den 1. September um 10:15 Uhr.

Das Finale A am Freitag, den 4. September um 13:35 Uhr. Die A Finals werden im Internet Live übertragen.

Hier das ganze Meldeergebnis zur Weltmeisterschaft 2015

Deutscher Ruderverband

  Der Deutsche Ruderverband stellt sein Team für die Weltmeisterschaft in Aiguebelette vor.


Link zur Seite des DRV mit den Deutschen Ruderinnen und Ruderer für Aiguebelette hier klicken

World Rowing Championship

 

  Unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die Weltmeisterschaft in Frankreich.


Gleich nach der Rückkehr aus Südkorea haben für mich die Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in Aiguebelette (Frankreich) Anfang September begonnen. In zwei Blöcken treffe ich mich mit den Ruderern des Deutschen Leichtgewichts Männerachter am Olympiastützpunkt Rostock zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe.

Jeder Trainingsblock dauert 14 Tage. Täglich absolvieren wir drei Trainingseinheiten und bereiten uns auf den sportlichen Höhepunkt dieser Saison vor. Neben der fachlichen Abstimmung ist es wichtig, dass die 8 Ruderer und unser Steuermann zu einer Einheit zusammenfindet, in der absolute Harmonie auf dem Wasser und im Kopf besteht. Jeder Gedanke, jede Bewegung jeder Kraftimpuls muss unter den Acht Männern absolut synchron kommen, um dem Leistungsanspruch einer Weltmeisterschaft gerecht zu werden. Die Regenerationspausen nutze ich, um für mein Studium zu arbeiten und mich auf die Ende September anstehenden Prüfungen vorzubereiten. Unsere erste Trainingseinheit beginnt bereits kurz vor 6:00 Uhr morgens noch vor dem Frühstück.

Für mich als Ruderer aus Baden-Württemberg bedeuten die Reisen zum Olympiastützpunkt nach Rostock eine wahre Weltreise. Eine reguläre Fahrt mit der Bahn dauert etwa genauso lange, wie unser Flug nach Korea. Dazu kommt, dass man sich auf die Bahn keineswegs verlassen kann. Kurzfristige Zugausfälle und dramatische Verspätungen, mit verpassten Anschlusszügen machten meine bisherigen Wege von und nach Rostock zum wahren Orakel. Dazu kommt, dass bei verpassten Anschlüssen die Sitzplätze nicht mehr reserviert sind. Ist der Ersatzzug dann noch überfüllt ist langes Stehen oder Sitzen auf den Koffern angesagt. Keine gute Voraussetzung, um nach der Ankunft gleich eine Trainingseinheit zu starten.

Ich werde jetzt bis zu KW 15/34 in Rostock verbringen  und dann zu den Relationsrennen nach Ratzeburg reisen. Von dort fahre ich dann nochmal für ein paar Tage nach Hause. Am 28.8. geht es dann bereits zur Vorbereitung nach Frankreich.

gwangju rowing logo

Sommer Universiade Gwangju KOR

offizielles Maskotchen der  Universiade 2015 in Gwangju

Universiade Gwangju: Schlußfeier


Sommer Universiade 2015


  XXVIII. Sommer-Universiade Gwangju; Sieg im B-Finale des M2-


Bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju haben Tobias Schad und ich im B Finale des Schwergewichts Männer Zweier o. Stm. (M2-) einen klaren Start Ziel Sieg nach Hause gefahren.

Bereits nach den ersten 500m hatten wir einen Vorsprung von ca. 2 Sekunden vor den Ruderern aus Canada und Czech Republic errudert. Bis zur 1500m Marke konnten wir den Vorsprung auf die Ruderer der Czech Republic auf 8,22 Sekunden ausbauen. Canada war hier schon auf Platz drei zurückgefallen. Im Ziel siegten wir in einer Zeit von 6:46.30 vor den Ruderern aus CZE und CAN. Deutlich abgeschlagen waren die Boote aus Kazakhstan, Norway und dem Iran. Damit liegen wir in der Gesamtwertung des M2- auf Platz 7. Im A Finale haben Juhasz/Simon (Hungary) in 6:34.92, vor Italy in 6:35.55 und Netherlands in 6:39.93 gewonnen.

Für uns Leichtgewichte im Team des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbands (ADH), ist das ein beachtlicher Erfolg. Wir sammelten auf der Universiade erste, wertvolle Erfahrungen in der offen Klasse. Mit Spritzigkeit und Dynamik haben wir gezeigt, dass wir durchaus im Feld der „Schweren Ruderer“ mitreden können.

Rowing result Universiade 2015 Gwangju M2-

Zuvor hatten wir im Halbfinale den Einzug ins A Finale knapp verpasst. Mit einer Zeit von 6:43.41 waren wir deutlich schneller, als das erste Boot des zweiten Halbfinals mit einer Zeit von 6:46.48 aus HUN. Der Vierte Platz im Halbfinale reichte aber nur für den Einzug ins B Finale. Mit einem Abstand von 4,2 Sekunden auf NED (Platz 3) konnten wir, in unserem Halbfinale, aber dennoch zeigen, dass wir in dieser Gewichtsklasse durchaus mitreden können.

Florian Roller

  Nominierungen für die XXVIII. Sommer-Universiade in Gwangju/Südkorea


Der Allgemeine Deutsche Hochschulverband (adh) hat mich, als Student der UNI Stuttgart (Luft- und Raumfahrttechnik), für die Sommer-Universiade 2015 in Gwangju vom 02. bis 14. Juli nominiert. Zusammen mit meinem Partner Tobias Schad ( Mühlheim) werde ich im Männer Zweier o.Stm., an den Start gehen. Am 29. Juni fliege ich mit dem Deutschen Team von Frankfurt nach Südkorea. Die Ruderwettbewerbe der diesjährigen Universiade finden vom 05. und 07. Juli statt.

Die Universiade ist die zweitgrößten Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen. Bei der 28. Sommer-Universiade werden Medaillen in insgesamt 21 Sportarten vergeben. Die Aktiven der deutschen Mannschaft gehen in 13 Sportarten an den Start. Der adh nominierte rund 120 studentische Spitzensportlerinnen und Spitzensportler darunter 21 Ruderinnen und Ruderer für die Wettkämpfe in Südkorea. Die Universiade wird nur in ungeraden Jahren ausgetragen. Es gibt eine Sommer- und eine Winter-Universiade. Ausrichter ist die International University Sports Federation (FISU)

 

  56. Internationale Regatta Ratzeburg 06.-07.06.2015


Bei der 56. Internationalen Ruderregatta, auf dem Küchensee in Ratzeburg, bin ich am ersten Regattatag, zusammen mit Tobias Schad (Mühlheimer RV) im Zweier o. Stm. an den Start gegangen. Für uns war das unser erster Start  in der Schwergewichtsklasse Männer A1. Außer uns hatten drei Boote aus Dänemark, ein Boot aus Tschechien und ein weiteres Boot aus Deutschland gemeldet.

Als Leichtgewichte war unser Start schnell. Wir konnten uns auf den ersten 500m an die Spitze des Feldes zu setzen. Doch bereits bei der 1000m Marke setzten ich die Schwergewichtsruderer durch. Die Ruderer vom Danmarks Rowcenter  übernahmen die Führung mit einer halben Bootslänge. Wir folgten auf Rang Zwei. Bei 1500m mussten wir dann auch noch das zweite deutsche Boot von der Renngemeinschaft Mainz/München an uns vorbeiziehen lassen und uns im Ziel mit Platz Drei begnügen.

Gewonnen haben Steffen Bonde-Jensen, Emil Espersen (DEN) in 7:02.69, Zweiter wurden Claas Mertens, Simon Barr (Rgm. Mainz/München) in 7:11.35. Wir kamen als Dritte mit einer Zeit von in 7:12.36 ins Ziel.

Am zweiten Regattatag, waren wir im deutschen Leichtgewichts Männerachter in der neu formierten WM Besetzung angetreten. Für uns war es der erste Start in diesem Team. Unser Achter wurde zur Regatta von der Werft neu angeliefert. Die Bundestrainer wollten das Team des leichten DRV Achter für die WM in Frankreich testen.

Zu dem Rennen hatten 9 Teams, darunter der U23 Achter der Oxford Brookes University (GBR) und die Polish Rowing Federation und der deutsche U23 Schwergewichtsachter eine Meldung abgegeben.  Die Briten zogen ihre Meldung  zurück, sodass nur 8 Boote an den Start gingen und der Vorlauf ausfiel.

Im Finale setzte sich, gleich von Beginn an, die Rgm. RC Bergedorf/ORC Rostock/Deutscher RC/RC Favorite Hammonia/RV Wandsbek/Frankfurter RG Germania/Crefelder RC/RG Treis-Karden mit einer halben Bootslänge an die Spitze des Feldes. Unser Achter folgte auf Platz zwei, hatte aber gegen die schweren Ruderer keine Chance. Es siegte der schwere U23 Achter des DRV in 5:55.33. Wir wurden Zweiter in 6:06.98. Dritter wurde die Polish Rowing Federation (POL)

Die internationale Regatta in Ratzeburg ist jedes Jahr einer der Topevents des europäischen Rudersports. Zu 50 Rennen hatten Ruderinnen und Ruderer aus Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Norwegen und Polen gemeldet. 420 Ruderinnen und Ruderer in 170 Teams kämpften um die Medaillien.

Florian Roller

Sieger im Männer Vierer A LG

 

  98. Internationale Hügelregatta Essen 15.-17.05.2015


An diesem Wochenende traf sich die Weltelite des Rudersports auf dem Baldeneysee in Essen zur 98. Internationale Hügelregatta. 1334 Ruderer aus 13 Nationen, mit 508 Booten hatten ihre Meldung abgegeben. Mannschaften aus ganz Europa aber auch aus Paraguay, Argentinien, Ägypten und Kanada trafen bei diesem international, hochkarätigen Wettkampf aufeinandertreffen.

Am Samstag war ich im Männer Vierer A o. Stm. LG mit Julius Peschel, Matthias Arnold und Tobias Schad als Rgm. Deutscher RC, Hannover/Hannoverscher RC/Stuttgarter RG/Mühlheimer RV gemeldet. Für uns ging es um die Aufnahme in den Kader für die Teilnahme an den der Universiade in Gwangju (Süd-Korea) Anfang Juli sowie um die Qualifikation für die Ruder WM im Herbst.

In Essen trafen wir auf zwei Boote aus den Niederlanden, ein Boot aus Argentinien sowie eine weitere Deutsche Renngemeinschaft mit den Brüdern Schömann-Finck, Simon Barr und Claas Mertens.

Wir hatten uns die 2000m Strecke gut eingeteilt. Auf dem ersten Streckenviertel lagen wir noch hinter dem Rgm. Boot aus Saarbrücken/Mainz/München. Dann konnten wir uns aber mit einem Zwischenspurt deutlich vom übrigen Feld absetzen. Im Ziel lagen wir dann, mit einer Zeit von 6:45.41, ca. 4 Sekunden vor der Rgm. Saarbrücken/Mainz/München. Dritter wurden die Niederlande. Der vierte Platz ging an Argentinien.

Am 2. Regattatag ging ich zusammen mit Tobias Schad (Mühlheim) im Männer-Zweier A o. Stm. LG an den Start. Hier belegten wir einen Zweiten Platz hinter den dem Boot aus den Niederlanden.

Mit diesen Ergebnissen haben Tobias und ich uns für die XXVIII Sommer-Universiade in Gwangju Süd Korea vom 3. bis 14 Juli qualifiziert. Dort werden etwa 20.000 Studenten aus etwa 170 Nationen in 21 Sportarten um Gold, Silber und Bronze kämpfen. Gleichzeitig sind wir für den Leichtgewichtsmännerachter bei der Weltmeisterschaft in Aiguebelette vom 30. August bis 6. September gesetzt. Unsere Vierer Partner Peschel/Arnold werden Deutschland bei den Europameisterschaften vertreten.

Als nächstes starten Tobias Schad und ich auf der internationalen Regatta in Ratzeburg vom 6.-7. Juni im Männer Zweier und im Leichtgewichtsachter.

Florian Roller

Foto: Detlev Seyb; www.rudern.de,
Bearbeitet: Peter Roller www.rudern-in-stuttgart.de

 

  Deutsche Kleinboot Meisterschaft Brandenburg 17.-19.04.2015


Bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft auf dem Beetzsee in Brandenburg belegten mein Partner Tobias Schad (MRV) und ich, im Leichtgewichts Zweier ohne Steuermann, Platz 4. Damit qualifizierten wir uns für den Bundeskader 2015 im Riemenrudern Leichtgewicht des Deutschen Ruderverbands. Aus diesem Kader bilden die Bundestrainer in den nächsten Wochen die Mannschaften im Achter, Vierer und  Zweier, die Deutschland in dieser Saison vertreten dürfen.

Die Deutsche Kleinbootmeisterschaft war für uns das erste Rennen im Riemenboot, über die olympische Distanz von 2000m. Wir verpassten zwar die Medaillienränge, können aber mit unserem Ergebnis dennoch sehr zufrieden sein. Auf Anhieb gelang es uns die Zweier Peschel/Arnold und die Brüder Schömann-Fink hinter uns zu lassen und in das B Finale zu verweisen. Damit bestätigen sich unsere guten Ergebnisse aus den Wintertests.

Nach der Regatta wurden wir zum DRV Trainingslager an die Ruderakademie Ratzeburg eingeladen. Das Trainingslager findet von Ende April bis Anfang Mai statt..

Gold ging an den Zweier mit Joanthan Koch Lars Wichert von der Rgm. RC 'Allemannia' Hamburg / Frankfurter RG Germania (6:44.55), Silber an Lucas Schäfer Alexander Diedrich von der Rgm. RuS Steinmühle / RG Treis-Karden (6:46.45), Bronze ging an Jonas Kilthau Sven Keßler von der Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' (6:50.47)

Finale zur Deutschen Ruder-Ergometer Meisterschaft 2014/2015 Kettwig


Zur Deutschen Ruder-Ergometer Meisterschaft werden die Wettbewerbe an fünf Standorten im Bundesgebiet ausgetragen. Die Distanz, die auf dem Ruderergometer bewältigt werden muss, beträgt für Senior A/B 2000m. Der zeitschnellste Ruderer aller Wettkämpfe erhält den Titel "Deutscher Ruder-Ergometer Meister".

In diesem Jahr hatte der DRV alle Riemen Kader verpflichte sich der Herausforderung in Kettwig zu stellen. So sollten im direkten Vergleich die Leistungen der Kader gegenüber gestellt werden.

Zu dem Rennen im Männer Leichtgewicht 19-29 Jahre waren 27 Ruderer angetreten. Darunter die gesamte Leichtgewichtselite des DRV. Auf Grund der Teilnehmerzahl mussten Vorläufe ausgetragen werden. Die zehn schnellsten Ruderer qualifizierten sich für das Finale.

Im Vorlauf belegte ich mit einer Zeit von 6:15.8 Min. den sechsten Platz. Damit lag ich vor Jonas Kilthau und Jost Schömann-Fink, die mit einer Zeit von 6:17.6 Min. zusammen den 7. Platz belegten.

Im Finale gelang es mir auf der ersten Streckenhälfte das Tempo von  Konstantin Steinhübel, der im Ziel Platz vier belegte, bis auf wenige zehntel Sekunden, mitzuhalten. Erst auf der zweiten Streckenhälfte konnte Konstantin an mir vorbeiziehen. Im Ziel belegte ich Platz 6 in einer Zeit von 6:19.6. Min. Gewonnen hat diesen Lauf zur Deutschen Ruderergometer Meisterschaft Lars Wichert vor Lucas Schäfer und Jost Schömann-Fink. 

Mit meiner Zeit von 6:15.8 Min. belege ich in der Rangliste zur Deutschen Ergometer Meisterschaft Platz 8.  "Deutscher Ergometer Meister 2014/15" wurde Max Röger vor Lucas Schäfer und Lars Wichert.<