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Florian Roller

Weltmeister 2015, 2016, 2018
U23 WM Bronze 2013

WeltcupIII 2018 Gold
WeltcupII 2018 Silber


Blog Beiträge der Jahre 2009 - 2012


FLORIAN ROLLER

 


2014


Zentraler DRV Langstrecken- und Ergometertest Dortmund  29. - 30.11.2014


Der DRV hatte seine Kader zum ersten Test für die Saison 2015 nach Dortmund gerufen. Der Langstreckenwettbewerb wurde über 6km ausgetragen. Zusätzlich mussten sich die Athleten  einem Ergometertest über 2km unterziehen.  2015 werde ich dem U23 Alter entwachsen sein und muss mich im Männer A Bereich beweisen. Ich habe mich  deshalb entschlossen mich einer neuen Herausforderung zu stellen und auf Riemenrudern umzusteigen. Zusammen mit Tobias Schad aus Mühlheim (Main) habe ich, nach den Herbstregatten, das Training im Zweier o. Stm. aufgenommen. Nach Trainingslagern in Stuttgart und am Leistungsstützpunkt Breisach war die Langstrecke in Dortmund unser erster, gemeinsamer Wettbewerb im Riemenrudern..

Doch bevor wir ins Boot stiegen mussten wir Samstags unsere Leistung auf dem Ergometer unter Beweis stellen. Hier konnte ich  eine neue, persönliche Bestzeit rudern. In dem Wettbewerb Männer A 2- LG gewann ich das Rennen in einer Zeit von 6:12.60 min.  Lars Wichert, der seit mehren Jahren in dieser Disziplin ungeschlagen war, habe ich auf Platz 2 verwiesen. Auch die Brüder Schönmann-Fink mussten sich mit Plätzen hinter mir in die Ergebnisliste einreihen.

Sonntags war dann, zusammen mit Tobias Schad, unser erster Start im Männer Zweier A LG. Von den gestarteten 17 Booten belegten wir Platz 5. Auch das ist einen beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass wir beide bisher in Skullbooten unterwegs waren und bisher nur wenige km zusammen gerudert sind.

DEUTSCHE SPRINTMEISTERSCHAFT über 350m  Eschwege 12.10.2014


Bei der Deutschen Sprintmeisterschaft habe ich, im SM 4x- A, zusammen mit: Mathias Mages, Michael Sauer und Gerhard Müller den 5. Platz im A Finale belegt.

Nach dem Vorlauf lagen wir auf Platz 3, was bedeutete, dass wir uns über den Hoffnungslauf für das A Finale qualifizieren mussten. Das gelang uns. Unseren Vereinskameraden die über die 100m am Vortag noch Silber gewonnen hatten, gelang das nicht. Sie mussten sich mit dem B Finale und dort mit Platz 5. begnügen.

Auf der Deutschen Sprintmeisterschaft waren ausschließlich reine Vereinsteams startberechtigt. Die Streckenlänge auf dem Werratalsee, bei Eschwege, betrug 350m. Das ist eine Distanz für Kurzstrecken-Spezialisten.

Florian Roller

Foto: Oliver Quickert; www.rudern.de

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT Eschwege 11.10.2014

GOLD im SM 2x- A LG


Bei der Deutschen Meisterschaft habe ich zusammen mit Mathias Mages Gold im Männer Doppelzweier A LG gewonnen.

Zweite wurden Yannik Bauer und Patrik Stöcker aus Siegburg. Über die 1000m Distanz konnten wir uns mit mehr als 4 Sekunden von den Siegburgern absetzen.

Außer im Doppelzweier, war ich noch im Männer Doppelvierer A gemeldet. Hier belegte ich, zusammen mit Mathias Mages, Michael Sauer, und Gerhard Müller Platz 6 im A Finale. Der Sieg ging an den Bremer Sport Club. Zweite wurden meine Vereinskameraden Benjamin Bogenschütz, Christian Löffler, Max Hess und Moritz Korthals

Auf der Deutschen Meisterschaft waren ausschließlich reine Vereinsteams startberechtigt. Die Streckenlänge betrug 1000m.

Florian Roller

Florian Roller

U23 WELTMEISTERSCHAFT Varese / Italien 23.7.-27.7.2014

Platz Vier mit dem BLM4x


Bei der U23 Weltmeisterschaft in Varese/Italien bin ich BLM4x zusammen mit Roman Acht (Schlag), Jan-Frederic Schwier (2) und Elias Dreismickenbecker (Bug) angetreten. Diese Mannschaft hatte noch nie zuvor ein Rennen zusammen gefahren. Der DRV hatte erst zweieinhalb Wochen vor der Weltmeisterschaft entschieden, wer im BLM4x Deutschland auf der WM vertreten darf. Eine extrem kurze Zeit, um ein Team zu bilden und weltmeisterschafttauglich zu machen.

Im Finale setzte sich das Boot aus Frankreich mit Schlagmann Varnier Quentin vom Start weg in Führung. Das Deutsche Boot hielt dagegen. Über die Strecke 1500m lagen wir auf Silberkurs. Dann setzten die Italiener mit Schlagmann Matteo Mulas zu einem Zwischenspurt an, dem wir nicht folgen konnten. Wir vielen auf Platz drei zurück, dicht gefolgt von Dänemark. Im Schlussspurt holten uns die Dänen dann noch ein.

Gold ging an Frankreich (5:54.91), Silber an Italien (5:56.09) und Bronze an Dänemark(5:56.66. Wir mussten uns mit Platz Vier (5:57.80) begnügen. Deutlich abgeschlagen wurde das Boot aus Zypern.

Unsere Enttäuschung ist groß. Unser Boot lief recht gut. Aber die gemeinsame Erfahrung im Rennen hat uns einfach gefehlt. Mit längerem gemeinsamen Training und ein paar gemeinsamen Rennen, in diesem Boot, wären unser Chancen auf eine Medaille deutlich besser gewesen.

U23 WM BLOG Online

Ab sofort ist ein eigener BLOG unter www.rudern-in-stuttgart.de/blog.html online der über unsere Teilnahme an der U23WM in Varese aktuell berichtet.

Florian Roller

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Foto: www.rudern-in-stuttgart.de

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Deutschen Meisterschaft U23 26.-29.06.2014

Gold im SM 4x LG und Bronze im SM 1x LG
Nominierung für die U23WM in Varese im SM4x B LG durch den DRV

 

Der Deutsche Ruderverband trug dieses Jahr seine U23 Meisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel aus. Die Regatta war gleichzeitig Nominierungsregatta für die U23 Weltmeisterschaft in Varese (Italien) vom 22.-27. Juli. Der DRV hatte den Leichtgewichts Skullern eine Meldung im Männer Doppelvierer LG und im Männer Einer LG als Voraussetzung für eine Nominierung vorgegeben.

Im Männer Einer Leichtgewicht konnte ich mich im Vorlauf direkt für das Halbfinale qualifizieren. Dort belegte ich nur Platz 2.  Damit hatte ich zwar das Finale A erreicht, musste mich aber dort, mit einer ungünstigeren Außenbahn abfinden.

Bedingt durch die Startbahn hatte ich im Finale mit Seitenwind zu kämpfen. Dennoch gelang es mir vom Start weg, auf den ersten 1000m, mit zwei Bootslängen in Führung zu gehen. In der Mitte der Strecke schlug der Seitenwind zu. Ich musste ständig steuern und konnte das sehr hohe Anfangstempo nicht mehr halten. Ich musste meine Vierer Partner Jonathan Rommelmann und Roman Acht, ziehen lassen, die Gold und Silber gewannen. Das bedeutet, dass, Jonathan im Männer Einer B LG für Varese nominiert wurde. Damit steht er für den Erfolgsvierer der U23 WM vom letzten Jahr nicht mehr zur Verfügung.

Im Männer Doppelvierer Leichtgewicht sind wir (noch) mit Jonathan Rommelmann, Roman Acht und Elias Dreismickenbecker zur DJM angetreten. 

Gleich vom Start weg gingen wir in Führung. Mit einem klaren Start-Ziel Sieg errangen wir die Gold Medaille, mit einem Vorsprung von mehreren Längen und einer Zeit von 6.16.24. Silber ging an die Rgm. Siegburger RV / Hildesheimer RC / RK am Wannsee / RC Tegel und Bronze an Rgm. Ratzeburger RC / SC Berlin-Köpenick / Berliner RC / ARC Würzburg. Damit haben sich Elias, Roman und ich für die den Vierer LG bei der  U23 WM in Varese qualifiziert.

Als Ersatz für Jonathan hat der DRV die beiden nächsten Ruderer der Deutschen der Rangliste für den Vierer nominiert. Beide kommen mit zum Trainingslager und müssen hier zeigen, wer sich besser im Boot integrieren kann.

Inzwischen hat unser Trainingslager zur unmittelbaren Wettkampf Vorbereitung für Varese begonnen. In den verbleibenden Wochen bis zur U23WM trainiere ich zunächst in Limburg und dann in Bundesleistungszentrum Ratzeburg. Von dort geht es dann direkt nach Varese zur U23WM

Florian Roller

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Foto: Peter Adam; www.rudern.de

55. Internationale Regatta Ratzeburg 15.-16.06.2014

 

Schweres Wasser und starker Gegenwind: das waren die Bedingungen am ersten Tag der 55. Internationalen Regatta auf dem Küchensee in Ratzeburg. Dies Regatta ist eine der Pflichtregatten der DRV Kader, für die Qualifikation zur U23 Weltmeisterschaft in Varese (Italien) Ende Juli. Ich hatte an beiden Tagen im  Männer Einer (U23) Leichtgewicht gemeldet.

Am Samstag stellten sich, 13 Ruderer aus GER, NOR und DEN dieser Aufgabe. Trotz der ungünstigen Bedingungen konnte ich bereits den Vorlauf gewinnen und mir damit eine optimale Regattabahn im Finale sichern. Dort gelang mir ein klarer Start-Ziel Sieg. Zweiter wurde Patrik Stöcker (1992) aus Siegburg (GER). Dritter wurde Sverre Vinje (1995) vom Christiana Roklub (NOR).

Nach diesem Erfolg, wollten mein Trainer und ich eine neue Herausforderung suchen. Wir meldeten für den Sonntag mein Rennen um, und ich startete bei den Schwergewichten im Männer Einer U23. Für mich galt es, bei diesem Rennen, ein weiteres Zeichen in der Qualifikation, um einen Platz im Kader für die U23 WM zu setzen. Der Wettergott spielte am Sonntag mit und es herrschten optimale Bedingungen.

Im Vorlauf musste ich mich Ruderern aus NOR und DEN stellen. Meine Gegner waren alle deutlich größer und schwerer als ich. Doch Größe und Stärke alleine reichen beim Rudern nicht, um erfolgreich zu sein. Ich konnte auch diesen Vorlauf klar gewinnen. In allen Zwischenzeiten, war ich sogar  schneller als meine Gegner.

Im Finale siegte ich mit einem Vorsprung von 4,27 Sekunden vor Jørgen Nilsson (1994) (NOR) und Nick Larsen (1995) (DEN). Mit dem Sieg verbunden, war ein einjähriges Ruderstipendium, das von dem Sponsor  "Röpersberg-Gruppe" gestiftet wurde. Dem Sponsor gilt mein besonderer Dank für diese Unterstützung.

Besonders, durch den sehr klaren Erfolg im Männer Einer U23, hoffe ich ein Zeichen, beim Bundestrainer und dem DRV,  für die Qualifikation zum U23WM Kader gesetzt zu haben. Die endgültige Nominierung des Kaders erfolgt auf der U23 Meisterschaft in Brandenburg in 2 Wochen.

Florian Roller

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Internationale Wedau Regatta

 

Bei der internationale Wedau Regatta startete ich am ersten Regattatag im Leichtgewichts Männer Einer. Innerhalb von 4,5 Stunden wurden Vorlauf, Halbfinale, und Finale ausgetragen. Das bedeutete für mich 3 Rennen über 2000m in dieser Zeit fahren zu müssen.

In meinem Vorlauf musste ich mich Brys, Tim (BEL) geschlagen geben. Im Halbfinale belegte ich dann Platz 1 hinter Brys Tim, und Mortier Berend (NED).Hier ruderte ich die schnellste Zeit aller Halbfinals.

Zum Finale, am frühen Nachmittag, gab es starken Gegenwind. Auf den ersten 1000m führte ich das Feld noch an. Dann musste ich jedoch  Brys, Tim (BEL) und Van Lierop, Lennart (NED) an mir vorbeiziehen lassen und mich mit Platz 3 begnügen. Immerhin war ich an diesem Samstag, der schnellste U23  LG Ruderer des DRV im Einer.

Endlauf SM 1x B LG

Am zweiten Regattatag, trat ich im U23 Leichtgewichts Doppelzweier, zusammen mit Jonathan Rommelmann vom Crefelder RC, an. Im Vorlauf trafen wir auf Ruderer des Czech Rowing Team, der Polish Rowing Federation und einem weiteren deutschen Boot von, der Rgm. Ruder-Club Witten e.V. Ruder-Club 'Hansa'  1898 e.V. Dortmund. Nur die ersten drei Boote konnten sich für das Finale am Nachmittag qualifizieren. Das gelang uns mit einem klaren Sieg im Vorlauf.

Im Finale mussten wir uns dem Boot des Czech Rowing Teams mit Simanek, Jiri &  Slavik, Martin mit etwa einer Bootslänge Rückstand geschlagen geben.

Endlauf SM 2x B LG
Florian Roller

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Deutsche Kleinbootmeisterschaft Köln

 

Bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft traten die Senioren A / B gemeinsam gegeneinander an. Das bedeutete für mich, dass ich mich im SM 1XALG mit der Spitze der Deutschen Leichtgewichtsskuller aller Altersklassen messen musste.

Angetreten, waren 29 Leichtgewichts Ruderer, die sich zunächst in 6 Vorläufen für die Viertel, Halbfinale und das Finale qualifizieren mussten. Gleich im Vorlauf traf ich auf Moritz Moos (Mainz). Hier belegte ich hinter ihm Platz 2 und hatte mir damit die Viertelfinalteilnahme gesichert.

In meinem Viertelfinale konnte ich mich gegen Michael Wiehler und Matthias Schömann-Fink durchsetzen und gewann diesen Lauf mit mehr als 2 Sekunden Vorsprung. Im Halbfinale wurde ich in einen schweren Lauf gesetzt. Nachdem ich auf der Hälfte der Strecke erkennen musste, dass mir der Einzug ins A Finale nicht gelingen würde, habe ich meine Kräfte geschont und mich auf das B Finale konzentriert. Im Halbfinale fuhr ich auf Platz 5..

Im B Finale erruderte ich dann Platz 2 hinter Max Röger aus Brandenburg. Meine beiden Teamkameraden, U23WM Vierer vom letzten Jahr mussten sich hinter mir platzieren.

Mit diesem Ergebnis habe ich Platz 8 auf Rangliste der Deutschen Leichtgewichts Skuller erreicht. Betrachtet man nur die U23 Leichtgewichtsruderer, so waren nur noch Jason Osborne und Moritz Moos schneller als ich.         

Frühjahrs-Langstrecke Leipzig

 

Die Frühjahrs-Langstrecken Regatta in Leipzig ist der erste offizielle DRV Test der Saison. Alle Bundeskader sind verpflichtet sich diesem Test zu stellen. Der Test gliedert sich in zwei Teile. Samstag muss ein Ergometertest über 2000m gerudert werden und Sonntags geht's auf die Langstrecke über 5,8km.

Beim Ergometer Test ist es mir erneut gelungen meine persönliche Bestzeit zu unterbieten. Über die 2000m benötigte ich 6.16 min. In Kettwig hatte ich für diese Distanz noch 6.17,6 min benötigt.

Die Langstrecke wurde gemeinsam zwischen den Senioren der Altersklassen A/B ausgetragen. Hier belegte ich, von 51 Startern, Platz 13. Von den Senior B Ruderern erreichte ich die 4. schnellste Zeit.

5. Lauf und Finale zur Deutschen Ergometer-Meisterschaft 2013/14 Kettwig

 

Zum Finale der Deutschen Ergometer Meisterschaft in Kettwig hatten bei den Männern Lgw. 19-29 Jahre 73 Sportler ihre Meldung abgegeben. Das machte es notwendig, dass Vorläufe ausgefahren wurden. Im Finale traten dann die 10 schnellsten gegeneinander an, um die Meisterschaft zu erringen. 

Im Vorlauf belegte ich in dieser Leistungsklasse Platz 14 und war damit nicht für das Finale qualifiziert. Dennoch ist dieser Wettkampf für mich ein besonderer Erfolg. Mit einer Zeit von 6:17.6 habe ich meine persönliche Ergometer Bestleistung in einem offiziellen Wettkampf errudert..     

Mit diesem Ergebnis belege ich in der Rangliste, aller Läufe zur Deutschen Ergometer Meisterschaft, ebenfalls Platz 14 bei den Männer Lgw. 19-29 Jahre.  Von den U23 Ruderern, die in diesem Rennen teilnahmen, waren nur Jason Osborn (Mainz) und Lucas Schäfer (Steinmühle) schneller als ich.    

Florian Roller

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4. Lauf zur Deutschen Ergometer-Meisterschaft 2013/14 Ludwigshafen (DIRS)

 

Bei der DIRS in Ludwigshafen habe ich bei den Männern Lgw. 19-29 Jahre den 2. Platz, hinter Michael Wieler von der RG Wetzlar, belegt. Mit meiner Zeit über die 2000m Strecke liege ich nach 4 von 5 Läufen zur Deutschen Ergometer-Meisterschaft auf Platz 3 der Deutschen Rangliste hinter Max Röger (Jg. 89) und Michael Wieler (Jg. 81). Im Sprint über die 350 m konnte ich einen klaren Sieg erzielen.

Der letzte Lauf zur Deutschen Ergometer-Meisterschaft findet am 2. Februar in Kettwig statt.


2013


Langstreckentest Dortmund 30. November 2013

 

Der Langstreckentest in Dortmund ist die erste Qualifikation für die Nationalmannschaft im Jahr 2014. Hier müssen alle Kaderruderer im Einer und 2er- antreten, wenn sie 2014 für Deutschland starten wollen. Bei den Männern werden die Senioren B (U23) zusammen mit den Senioren A gewertet.

Für mich, als Leichgewichtsruderer bedeutete das, dass ich mich gegen 60 Gegner behaupten musste. Das gelang mir auch. Ich belegte in der Gesamtwertung Senior A/B Platz 14. Reduziert man die Ruderer auf die, die noch in der Altersklasse U23 starten können, so ruderte ich auf Platz 5. Das ist eine gute Ausgangsbasis für den nächsten Test.

Florian Roller

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100. Deutsches Meisterschaftsrudern 12. Oktober 2013

    GOLD im Männer Doppelzweier LG (LM2x)


Beim 100. Deutschen Meisterschaftsrudern haben Matthias Mages und ich Gold im Männer Doppelzweier Leichtgewicht gewonnen. Gleich vom Start weg konnten wir uns gut von den anderen Booten absetzen. In der Streckenhälfte war unser Vorsprung dann schon so deutlich angewachsen, dass wir einer sicheren Medaille entgegen fuhren. Im Ziel hatten wir dann einen Vorsprung von 3,75 Sekunden und Gold gewonnen. Silber ging an die Ruderer Felix Kottmann, Cedric Kulbach (Karlsruher Ruder-Verein Wiking 1879). Dritter wurden die Brüder Lars und Jan Knipschild (Ruder-Club 'Hansa' 1898 Dortmund).

ZZum 100. Deutschen Meisterschaftsrudern hatten 57 Mannschften gemeldet. Sie kämpften um die 12 Titel, die der DRV zu vergeben hatte. Startberechtigt sind ausschließlich reine Vereinsmannschaften. Die Meisterschaft wurde bei strömendem Regen auf dem Aasee in Münster ausgetragen. Die Streckenlänge betrug 1000m.

Florian Roller

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Kurzstreckenregatten Marbach, Nürtingen und Bad Waldsee Herbst 2013

   Wanderpokal Ehrenpreis des RV Bad Waldsee und 13 Siege

Wanderpokal im Männer einer Bad Waldsee


Auf den diesjährigen Kurzstreckenregatten bin ich in Leicht- und Schwergewichts Einer und zusammen mit Matthias Mages im Männer Doppelzweier LG angetreten. Insgesamt habe ich dort 13 Sieg errungen.

In Bad Waldsee habe ich den Wanderpokal "Ehrenpreis des Ruderverein Bad Waldsee" für den Sieg im Männer Einer A gewonnen.  

U23 WM Linz

Florian Roller

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Bilder vom Finale

Bilder vom Preliminary Race

U23 Weltmeisterschaft Linz-Ottensheim 23. - 28. Juli 2013

    BRONZE mit dem Deutschen Männer Doppelvierer LG (BLM4x)


Jetzt habe ich ein Ruderziel erreicht und Bronze auf der U23 Weltmeisterschaft mit dem Deutschen Leichtgewichts Männer Doppelvierer gewonnen. Zusammen mit meinen Ruderkameraden, Schlagmann Jonathan Rommelmann (Krefeld), Roman Acht (Limburg) und Tobias Schad (Mühlheim Main) ging dieser Traum in Erfüllung.

Zu dem unserem Rennen hatten 6 Boote aus 3 Kontinenten gemeldet. Neben Ruderern aus Argentinien, und den USA trafen wir auf Ruderer aus Dänemark, Frankreich und Italien.

Deutsche Meisterschaft U23 2013 Rudern:
                                  Männer Doppelvierer Im Bahnverteilungsrennen (Preliminary Race) konnten wir noch eine leichte Führung vor den Ruderern aus Frankreich heraus-fahren und dieses Rennen mit 75/100 Sek. gewinnen. Dritter wurde das Boot aus Italien. Das hatte uns hoffen lassen, vielleicht Gold im A Finale gewinnen zu können.

Am Finaltag wurde es unerträglich heiß (39 Grad im Schatten), Deshalb hat sich die Regattaleitung am Nachmittag entschlossen alle Rennen, um eine Stunde nach hinten zu verlegen. Das ist nicht optimal, wenn man den ganzen Tag in der Hitze darauf warten muss, sein Rennen fahren zu können. Es bringt die Wettkampfvorbereitung der Ruderer durcheinander.

Kurz nach 18:00 Uhr wurde unser Rennen dann gestartet. Es war immer noch 35 Grad warm, die Luft stand, es viel uns schon vor dem Start schwer zu atmen. Gleich nach dem Start des Finals, konnte sich das Boot aus Frankreich an die Spitze des Feldes setzten, gefolgt von Deutschland und Italien. Bereits nach den ersten 500m waren die Boote aus Dänemark, Argentinien und den USA soweit abgeschlagen, dass sie in den Rennverkauf nicht mehr eingreifen konnten.

Bis zur 1000m Marke lagen die Boote aus Frankreich, Deutschland und Italien im Bereich von wenigen Zehntel-Sekunden zusammen. Dann setzte das Boot aus Italien einen Zwischenspurt an und übernahm die Spitze. Wir und die Franzosen konterten, konnten aber den Druck der Italiener nicht abwehren. Bei der 1500m Marke hatten die Italiener einen Vorsprung von einer Sekunde herausgefahren. Frankreich und wir lagen immer noch nahezu gleichauf. Dann unterlief uns ein kleiner Steuerfehler, den die Franzosen nutzen. Wir vielen zurück auf Platz drei. Beim Zieleinlauf betrug unser Abstand zu den Franzosen 1.17 Sek. Mit etwas Glück hätten wir vielleicht noch Silber gewinnen können, wäre der kleine Fehler nicht gewesen. 

Gold ging mit einer Zeit von 5:55.14 verdient an Italien, Silber mit einer Zeit von 5:58.06 an Frankreich und Bronze an uns mit einer Zeit von 5:59.23

Im italienischen Boot saßen mit Francesco Pegorara und Metteo Mulas, zwei Ruderer, die bereits letztes Jahr, die U23 Weltmeisterschaft in dieser Bootsgattung gewonnen hatten. Die beiden anderen Ruderer des Vierers musste der italienische Trainer ersetzen, da sie auf Grund Ihres Alters nicht mehr startberechtigt waren. Es war klar, dass die Italiener alles tun würden, um an ihren Vorjahreserfolg anknüpfen zu können.

Insgesamt hatten zu der FISA Weltmeisterschaft 52 Nationen ihre Nationalmannschaften gemeldet. 811 Ruderinnen und Ruderer kämpften auf der FISA Strecke in Linz-Ottensheim, mit 305 Mannschaften, um 21 Weltmeistertitel.

Für mich ist der erste Erfolg auf einer Weltmeisterschaft Ansporn für mehr. Nächstes Jahr findet die U23 WM im italienischen Varese.

Florian Roller

Florian Roller

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Deutsche Jahrgangsmeisterschaft Köln 20. - 23. Juni 2013

    GOLD im Männer Doppelvierer LG (BLM4x)


Deutsche Meisterschaft U23 2013 Rudern:
                                  Männer DoppelviererMit einem klaren Start - Ziel Sieg konnte unser Männer Doppelvierer, in der Besetzung Tobias Schad (1991)Mühlheim (Main), Florian Roller (1992) Stuttgart, Roman Acht (1992) Limburg, Jonathan Rommelmann (1994) Krefeld sein Können unter Beweis stellen. Mit fast 7 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Boot konnten wir uns eindrucksvoll beim Deutschen Ruderverband für die U23 WM empfehlen und GOLD gewinnen.

Deutsche Meisterschaft U23 2013 Rudern:
                                  Männer DoppelviererIm Anschluss an unser Rennen hat uns die Nominierungskomision des DRV für die Teilnahme an der U23 WM in Linz vom 24.-28. Juli nominiert und uns in die U23 Nationalmannschaft aufgenommen.

Jetzt steht noch eine Woche Heimtraining an. Dann werde ich zum Teamtraining  zunächst nach Krefeld und dann nach Ratzeburg fahren. Von dort geht es dann direkt weiter zur U23 Weltmeisterschaft nach Linz.


54. Internationale Regatta Ratzeburg am 8. &  9. Juni 2013

Bei der Regatta in Ratzeburg bin ich an beiden Regattatagen im LG Männer Doppelvierer B (U23) angetreten.  Diese Rennen wurden gemeinsam mit dem LG Männer Doppelvierer A (offene Klasse) ausgefahren, aber getrennt gewertet.

Am Samstag waren wir in der Besetzung gemeldet, in der wir zuletzt in Krefeld trainiert hatten. Unser 4. Mann Tobias Schad, musste sich aber zuvor noch im Einer für den Viererplatz am Sonntag gegen Johannes Lange qualifizieren. Im Vorlauf konnte sich Tobias durchsetzen und hatte damit seinen Platz im Vierer gesichert.  

Im Doppelvierer belegten wir dann, als schnellstes Deutsches Boot (Männer A+B) Platz 3 und in der U23 Wertung (Männer B) den 2. Platz, hinter dem siegreichen Boot aus Frankreich (U23) Die Dänen waren zwar schnellstes Boot im Rennen. Sie wurden aber in der offenen Klasse gewertet.

Sonntags konnten wir den Abstand zu den  Booten aus Dänemark und Frankreich von fast 5 Sek., auf 2.23 Sek. verringern. Der Zieleinlauf war aber der Gleiche wie samstags.

Als nächstes starten wir bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in 2 Wochen in Köln.

Ergebnistabelle Samstag

Ergebnistabelle Sonntag


2. DRV Kleinbootüberprüfung U23 in Brandenburg, am 25. & 26. Mai 2013

Der Deutsche Ruderverband (DRV) veranstaltete an diesem Wochenende die zweite Leistungsüberprüfung im Kleinboot für die U23 Ruderinnen und Ruderer. Die Rangliste wurde im Lgw. Männer-Einer B ausgefahren. Um meinen Platz im Vierer zu bestätigen für die U23 WM in Linz zu bestätigen, musste ich mindestens Platz 4 erreichen.

12 Ruderer waren vom DRV eingeladen worden. Über Vorläufe mussten wir uns für das Finale qualifizieren. Bereits im Vorlauf gelang es mir, einen zweiten Platz zu erkämpfen und dabei die 2. schnellste Vorlaufzeit zu errudern. Im Finale erreichte ich Platz 2 und hatte damit meinen Platz im Lgw. Männer-Doppelvierer gesichert.  

Sonntags wurden dann drei Vierer, entsprechend der Rangliste, gesetzt und gegeneinander getestet. Unser Vierer war, mit der Besetzung ACHT Roman (1992), MERTENS Claas (1992), ROMMELMANN Jonathan (1994), ROLLER Florian (1992) mit 4 Sekunden Vorsprung deutlich schnellstes Boot. Damit bin ich momentan als Stamm, für den Leichtgewichts Männer Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes, im Hinblick auf die U23 WM in Linz gesetzt.

Als Bootstrainer für den Lgw. Männer Doppelvierer für die U23 WM, wurde der CRC-Trainer Christoph Lüke vom DRV ernannt. Die nächste Überprüfung dieses Vierers erfolgt auf der internationalen Regatta in Ratzeburg. Dort haben neben mehreren Lgw. Männer B Doppelvierern Boote aus Dänemark und Frankreich gemeldet. In den nächsten Tagen treffen wir uns zum Vierer Training in Crefeld.

Florian Roller

Florian Roller

97. Int. Hügelregatta Essen:
Florian Roller, SM 4x-LG

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Start auf der 97. internationalen Hügelregatta in Essen, am 11. & 12. Mai 2013

Mein Weg nach Essen sollte mit Steinen gepflastert sein. Johannes Lange, mit dem ich in Mainz den Doppelzweier trainiert hatte, zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu und viel aus. Johannes Ursprung aus Offenbach sprang kurzfristig, als nächster der deutschen Rangliste, für Ihn ein.

Mit Johannes Ursprung war ich zwar schon letztes Jahr Doppelvierer gefahren aber, in Essen saßen wir das erste Mal zusammen im Doppelzweier. Um uns für den leichten Doppelvierer des DRV für die WM in Linz zu qualifizieren, mussten wir mindestens dritt schnellster deutscher Lgw. Doppelzweier werden.

Das sollte aus auch gelingen. Im Vorlauf belegten Johannes und ich Platz 4 und hatten uns damit den Einzug ins A-Finale gesichert. Im Finale erreichten wir unser persönliche Ziel und wurden drittschnellster Deutscher Lgw. Männer Doppelzweier. 

International belegten wir in diesem Rennen Platz 5, hinter den Doppelzweiern Moos/Osborne, Mainz (GER), Roman Acht, Jonathan Rommelmann, Rgm. Limburg/Crefeld (GER) sowie einer Rgm. aus NED und dem Boot aus AUT.

Am zweiten Regattatag, stand dann der Test des Vierers auf dem Programm. Das Selektionsverfahren des DRV sollte sich bewähren. Mit über 10 Sekunden Vorsprung gewannen wir dieses Rennen klar.          


Start auf der 97. internationalen Hügelregatta in Essen, am 11. & 12. Mai 2013

Als Ergebnis des Trainings in Mainz hat der Lgw. Bundestrainer 3 Lgw. Doppelzweier formiert. Auf der int. Hügelregatta werden diese Doppelzweier einer ersten Bewährungsprobe unterzogen. Johannes Lange aus Limburg und ich, starten in einem der drei Zweier. Am Regattasamstag warten, neben der Deutschen Konkurrenz. Ruderer aus Polen, Österreich, Slovenien und Ungarn auf uns. Sonntags kommt dann noch ein Boot aus Croatien hinzu. Das Rennen wird in 2 Vorläufe geteilt. Jeweils die ersten drei qualifizieren sich für das A-Finale.  

Abhängig von unseren Ergebnissen am Samstag, wird Sonntags aus den drei Doppelzweiern ein Lgw.. Doppelvierer gebildet.


Einladung zum Training im Stützpunkt Mainz

Auf Grund meines Ergebnisses bei den U23 Ruderern Lgw. hat mich der Deutsche Ruderverband zum Zweiertraining mit dem U23 Lgw. Bundestrainer nach Mainz eingeladen. Erstes Ziel ist es 3 Zweier zu bilden, die, den DRV bei der internationalen Regatta in Essen vertreten.


Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2013 Duisburg-Wedau 19. - 21. April 2013

In diesem Jahr bin ich bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft angetreten. Diese Meisterschaft wird ohne Altersbeschränkung ausgefahren. Gleichzeitig kämpfen die Ruderinnen und Ruderer um den Platz auf der Deutschen Rangliste und um die Bootsplätze für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften. Das bedeutete, dass alle Ruderinnen und Ruderer Finalrennen bestreiten müssen. Die Setzung der Fianals A-.xxx ergibt sich aus den Qualifikationsrennen, die Freitags und Samstags ausgetragen wurden. Im Einer zählen Ruderer, wie Marcel Hacker im SM 1x A und Lars Hartig im SM 1x A LG zu den Favoriten dieser Meisterschaft.

Bei dieser Regatta hatten die Ruderer besonders am Samstag mit stark böigem Gegenwind zu kämpfen, der besonders stark in die Bahnmitte einfiel. Auf Grund dieser Bedingungen wurde die Bahnverteilung zu Gunsten der Favoriten Samstags angepasst.

Ich ging im Senior Einer Leichtgewicht an den Start. Zu diesem Rennen waren 33 von gemeldeten 38 Ruderern gestartet. Klarer Favorit war Lars Hartig aus Friedrichsstadt.

Im Vorlauf am Freitag belegte ich Platz 3. Damit hatte den Einzug in das Viertelfinale erreicht. Dort musste ich auf einer der windanfälligen Bahnen rudern und belegte gegen sehr starke Konkurrenten Platz 5. Mit diesem Platz war ich für die Halbfinals C/D qualifiziert. Von da an ging es für mich um die Plätze 13-24 im Finale.

Im Halbfinale schaffte ich, trotz wieder sehr stark einfallenden Gegenwindes auf den Mittelbahnen knapp vor Dominik Vent aus Berlin Platz 3 und qualifizierte mich für das Finale C. Im Finale C errang ich Platz 2. Nachdem ich 1500 Meter lang geführt habe, musste ich mich auf den letzten 500 Metern Matthias Schömann-Finck geschlagen geben.

Damit habe ich es jetzt (nach einer Abmeldung im Finale B)  auf Platz 13 der Deutschen Rangliste im Männer Einer Leichtgewicht geschafft. Für die Rangliste im U23 Bereich bedeutet das Rang 6.       

Klarer Sieger und Deutscher Kleinbootmeister im Männer Einer Leichtgewicht wurde Lars Hartig, vor Jason Osborne und Konstantin Steinhübel.


Trainer C Prüfung bestanden

Bestandteil meines FSJ ist es, dass ich den Trainer C Schein mache. Die Ausbildung fand in Breisach und an den Sportschulen des Landes Baden-Württemberg, über mehrere Wochen satt . Letztes Wochenende Stand nun die zweitägige Prüfung an. Was soll ich groß sagen; bestanden.    


Langstrecken und Ergocup Leipzig

Eigentlich hatte ich mir zum Ziel gesetzt, in Leipzig so richtig durchzustarten. Im Trainingslager, eine Woche zuvor, lief es echt gut. Aber am Ende des TL war ich richtig platt. Das sollte in Leipzig seinen Niederschlag finden. Meine selbst gesteckten Ziele habe ich verpasst. Meine Ergebnisse gehen dennoch in Ordnung. Fünf Tage Erholungszeit nach einem intensiven Trainingslager sind für mich einfach noch zu kurz, um dann wieder voll auf der Höhe zu sein. 

Ergo: Etappenziel erreicht

In den Osterferien wurde ich zum Training, der Landeskader, in den Landesstützpunkt nach Breisach eingeladen.
 

Gleich am Ankunftstag musste ich mich einem ersten Ergotest unterziehen. Nach der Anfahrt und dem Mittagessen sicher kein Zeitpunkt, um eine Spitzenleistung zu erbringen.

Dennoch das Training trägt Früchte.. Was mir beim Ergocup in Neckarelz noch nicht vergönnt war, klappte hier auf Anhieb. Unter den Augen des Landestrainers Epfel und meines Trainers Steffen, habe ich die 6:17' über die 2km auf dem Ergo geschafft. Das ist meine persönliche Bestleistung außerhalb des Trainingsalltags. 

Auch mit den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik in der Sportmedizin der Uni-Klinik Ulm, sind mein Trainer und ich voll zufrieden. Hier war ich bereits Anfang März, um mich testen zu lassen.    

Am 5.4. geht's dann zum Langstrecken- und Ergometerwettkampfsimulationstest nach Leipzig. Der Besuch dieser  Veranstaltung ist Pflicht, für alle Bundeskader und für die, die in den Kader aufgenommen werden wollen. 

Florian Roller

Ergocup Neckarelz:
Florian Roller, SM LG


Ergocup

Eigentlich wollte ich auf dem Rhein-Neckar Ergocup an den Start gehen. Doch es gab einen Terminkonflikt. Am gleichen Tag war ein Ausbildungstag zum Trainerschein. Ich habe lange überlegt, was ich machen sollte. Alternativen in der Indoor Serie hätte es gegeben. Allerdings wäre der Reiseaufwand hoch gewesen. So beschlossen mein Trainer und ich den Vergleich beim Ergocup in Neckarelz zu suchen.

Ich hatte mir vorgenommen dort eine Zeit von 6:18' zu erreichen. Ein sehr ehrgeiziges Ziel. Im Training war ich schon 6:20' gefahren und ein Wettkampf spornt mich zusätzlich an. Das gleiche Ziel hatte sich Matthias Schömann-Fink aus Saarbrücken gesetzt. Somit waren die Voraussetzungen für einen spannenden Wettkampf bestens.

Den sollte es dann auch gegeben. Sechs aktive Leichtgewichte waren angetreten. Zunächst konnte ich mich vom Feld leicht absetzten. Doch nach 900m Strecke hatte Matthias dann die Nase vorn. Dabei sollte es auch bleiben. Im Ziel hatte Matthias eine Zeit von 6.18.2' erreicht, die ich eigentlich rudern wollte. Leider musste ich mich mit 6.23.5' zufrieden geben. Das war nicht mein angepeiltes Ergebnis, aber dennoch eine persönliche Bestzeit im Wettkampf. Die übrigen Ruderer waren in diesem Rennen deutlich abgeschlagen 



2012


Winterarbeit

Winterarbeit hat für mich in dieser Saison zwei Bedeutungen:

Zum einen habe ich mich nach meinem Abitur dazu entschlossen, ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bei der Württembergischen Sportjugend im WLSB zu machen. Mein Einsatzort ist bei meinem Verein. Hier habe ich die Aufgabe die Kinderbetreuung und Ausbildung zu machen, den Trainer bei Verwaltungsarbeiten zu unterstützen, organisatorisch mich einzubringen und den Bootspark auf dem Laufenden zu halten. Im Rahmen der FSJ Ausbildung, belege ich verschiedene Seminare und werde den Trainer C Schein machen. 

Zum Anderen möchte ich mich so gut wie möglich für die kommende Saison vorbereiten. Gleich nach den drei Herbstregatten, auf denen ich einige Siege auf der 500m Strecke errungen habe, habe ich das Wintertraining wieder aufgenommen. Bis Ende Dezember hatten wir Glück und konnten oft auf's Wasser gehen. Für 2013 habe ich mir hohe Ziele gesetzt. Doch Ziele erreicht man nur, wenn man bedingungslos dafür arbeitet.

Florian Roller

Florian Roller, SM 1x LG 


Baden-Württembergische Meisterschaft

Drei Gold Medaillien

Bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft in Breisach habe ich die Gold Medaille im:

  • Männer Einer A (WP) "Preis der Donau"
  • Männer Einer A Leichtgewicht
  • Männer Doppelzweier A Leichtgewicht
errungen. Für den Erfolg im Männer einer A erhielt ich zusätzlich den Wanderpreis "Preis der Donau". In diesem Rennen belegte Philipp Birkner (Rheinfelden) Platz Zwei und mein Vereinskamerad Christian Löffler Platz Drei.

Im Männer einer A Leichtgewicht konnte ich Ingo Vogt (Konstanz) auf Platz Drei verweisen. Ingo hatte 2011 bei  der Weltmeisterschaft in Bled (SLO) die Silber Medaille im SM 4x Lgw. gewonnen.

Im Doppelzweier war das mein erster Start zusammen mit Mathias Mages. Hier glückte uns zunächst ein super Start, der uns bereits nach 200m eine deutliche Führung brachte. Das Rennen wurde aber nach der Streckenhälfte abgebrochen, weil im Rennen vorher ein Boot gekentert war und die Strecke blockierte.

Der Neustart glückte uns nicht so gut. Über weite Teile der Strecke fuhren wir im Mittelfeld mit. Erst durch einen packenden Endspurt gelang es uns die Spitze zurück zu erobern und das Rennen mit 7/10tel Sekunden  noch zu gewinnen.

Silber ging im SM2x A LG an meinen Viererpartner bei der DJM Thomas Ortlieb (RV Esslingen) mit seinem Partner, Christopher Tucci. Bronze ging an Heidelberg. Bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft sind nur reine Vereinsteams zugelassen. Ingo Vogt, der auch hier an den Start gegangen war belegte in diesem Rennen nur Rang 5.

Meinen Verein, die Stuttgarter Rudergesellschaft, hat alle Skull Disziplinen bei den Männern A gewonnen. Gleichzeitig belegten unsere Teams den Dritten Platz in der Gesamtwertung der Meisterschaft.


Florian Roller

Florian Roller

Florian Roller,
Thomas Ortlieb

Florian Roller

JohanJohannes Ursprung, Denis
Bennecke,Thomas Ortlieb,
Florian Roller

Deutsche U23 Jahrgangsmeisterschaft

BRONZE im Lgw. Männer Doppelzweier und im Lgw. Männer Doppelvierer


Bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft konnte ich im Lgw. Männer Doppelzweier und im Lgw. Männer Doppelvierer eine Bronze Medaille erringen.

Im Lgw. SM2x war ich zusammen in Rgm. mit Thomas Ortlieb (Esslingen) an den Start gegangen. Hier hatten zunächst 9 Boote gemeldet, sodass Vorläufe, Hoffnungslauf und ein Finale ausgefahren wurden. Nach einer Abmeldung blieben noch 8 Boote übrig. Das bedeutete, dass sich nur die ersten des jeweiligen Vorlaufs, direkt für das Finale qualifizieren konnten. Alle anderen mussten in den Hoffnungslauf. yle=""> Auf der Strecke herrschte an allen Regattatagen, ein sehr starker Gegenwind und hohe Wellen, die den Ruderern das letzte abverlangten. In der Spitze gab es Gegenwind mit bis zu 50 km/h.

Nachdem wir im Vorlauf merkten, dass wir gegen die Ruderer aus Hannover nicht gewinnen konnten, haben wir unsere Kräfte geschont und uns auf den Hoffnungslauf eingestellt. Dort sollte dann der Einzug ins Finale für uns noch zu einer Hängepartie werden. Mit einem Vorsprung von nur 2 zehntel Sekunden erreichten wir aber Platz  vier und sicherten uns damit unsere Teilnahme am Finale.

Im Finale setzten wir alles auf eine Karte. Vom Start weg hielten wir gegen das Boot Steinhübel/Antczak gut mit. Bereits nach 500m hatten wir uns zusammen mit den erst- und zweitplatzierten vom übrigen Feld absetzen. Im Laufe der Strecke konnten wir diesen Vorsprung weiter ausbauen. So fuhren wir einer sicheren Bronze Medaille entgegen.

Auch unseren Rgm. Vierer mit Johannes Ursprung, Denis Bennecke und Thomas Ortlieb konnten wir erfolgreich in die Medaillenränge fahren. Zu diesem Rennen hatten nur sechs Boote gemeldet. Damit gab es für uns keine Vorentscheidungen. Hier haben wir unser persönlichen Ziele nicht erreicht. Wir wollten die Rgm. aus Mainz, Limburg und Konstanz schlagen. Doch die bei uns eingestellten Hebelverhältnisse waren für diese Wasser- und Windbedingungen nicht optimal. Dennoch ist der 3. Platz für uns ein schöner Erfolg.

 

53. Internationale Regatta Ratzeburg

Die Internationale Regatta in Ratzeburg hatte der DRV für den SM 4x- LG, als Qualifikation für die Teilnahme an der U23 WM in Trakai angesetzt. Unser Ziel war es, uns an beiden Regattatagen, als schnellster deutscher Lgw. Vierer, in dieser Bootsklasse zu empfehlen.

Samstags sollte uns das auch gelingen. Im Finale belegten wir Platz 3 hinter dem Boot aus Dänemark (dem Weltmeister von 2011) und dem deutschen SM4x A LG. Allerdings war unser Vorsprung gegenüber dem anderen deutschen Boot mit 3/100 Sekunden äußerst knapp.

Sonntags waren wir weniger erfolgreich. Wir belegten nur Platz 5 hinter DEN, SUI, GER, FRA. Der andere deutsche Vierer war 1,46 Sekunden schneller als wir und hatte sich somit für die WM in Litauen qualifiziert.

Jetzt konzentrieren wir uns auf die Deutschen U23 Jahrgangsmeisterschaften in Essen.       nur Platz 5 hinter DEN, SUI, GER, FRA. Der andere deutsche Vierer war 1,46 Sekunden schneller als wir und hatte sich somit für die WM in Litauen qualifiziert.

Florian Roller

SM 2x A
Florian Roller, Thomas Ortlieb

Regatta Heidelberg

 

Die Regatta Heidelberg war dieses Jahr ein voller Erfolg für mich und unsere Mannschaften. An beiden Regattatagen war ich im U23 Einer Leichtgewicht, im U23 Doppelzweier zusammen mit Thomas Ortlieb (RV Esslingen) und im Männer Doppelvierer o. Stm. mit Christian Löffler, Maximilian Hess, Moritz Korthals (alle StRG) gemeldet.

Alle sechs gemeldeten Rennen konnten wir klar und sicher gewinnen.    

Als nächstes fahre ich jetzt zum 4er Training, für die Internationale Regatta in Ratzeburg, nach Hildesheim. Dort treffen wir uns von Donnerstag bis Sonntag, um uns weiter auf die Regatta vorzubereiten. Hildesheim haben wir als Treffpunkt gewählt, weil uns dort ein geeignetes Boot zur Verfügung gestellt werden kann. 

 

Brandenburg: Internationale Beetzsee Regatta
2. Senioren Kleinbootüberprüfung des DRV

 

Dieses Wochenende fand nun eine weitere Qualifikation in Brandenburg statt. Dort mussten am Freitag zunächst im Einerrennen die Platzierungen der Rangliste ausgefahren und die Besetzung der Vierer bestätigt  werden. Bei Windgeschwindigkeiten bis 50km, war an ein vernünftiges Rudern nicht zu denken. So konnte ich mir den Platz im Boot DRV1 nicht sichern.   

Es blieb für mich bei meinem Platz im Boot DRV 2. Diese beiden Boote mussten nun Samstag und Sonntags im Rahmen der internationalen Beetzsee Regatta gegeneinander antreten und sich beweisen.

Am Samstag gelang es dem Team mit ROLLER Florian (1992), BENNECKE Denis (1993), NEUMANN Torben (1991). ORTLIEB Thomas (1990) sich klar gegenüber den Konkurrenten zu behaupten und einen deutlichen Sieg zu erringen. Zweiter wurde das Boot DRV 1, dritter wurde das Boot des Schweizer Ruderverbands und 4. die Rgm. Dortmund, Siegen, Witten. 

Um die optimale Besetzung zu ermitteln, baute das Trainerteam die Mannschaften um. Torben Neumann wechselte in den anderen Vierer und Johannes Ursprung kam zu uns ins Boot.. 

Leider hatten wir im Sonntagsrennen kein Glück. Unser Schlagmann fiel auf den ersten 500m vom Rollsitz, was uns einige Sekunden zurückwarf und den  vermeintlichen Sieg kostete. Es siegte DRV Boot 2 vor den Niederlanden. Wir kamen trotz des Missgeschicks noch als Dritter ins Ziel und konnten die Boote Schweiz 1, Rgm. Dortmund Siegen Witten und Niederlande Boot2 noch hinter uns lassen.  Die Auswertung der Abschnittszeiten lässt uns aber hoffen. Mit Ausnahme des Abschnitts indem unser Schlagmann vom Rollsitz viel, waren wir gegenüber dem anderen DRV Vierer nur wenige 10tel. Sekunden unterschiedlich. Ohne unser Pech hätte das ein schöner Sieg werden können. 

So liegt unsere ganze Hoffnung nun auf der internationalen Regatta in Ratzeburg. Der Vierer, der dort gewinnt wird voraussichtlich vom DRV für Trakai nominiert.

 

Köln: Erste Senioren Kleinbootüberprüfung des DRV


Der DRV führt jährlich seine Kleinbootüberprüfungen (KBÜ) durch. Dies sind Regatten, zu denen der Deutsche Ruderverband Ruderer einlädt, die sich zuvor qualifiziert haben. Um eine Einladung nach Köln zu bekommen, musste man bei den SM 1x LG in Leipzig mindestens den 24. Platz belegt haben. Die KBÜ's sind eine Stufe auf dem Weg sich für ein Mannschaftsboot, für die Teilnahme an der U23 WM in Trakai (Litauen) 2012 zu empfehlen.

Der KBÜ's werden ausgefahren über Vorläufe, Zwischenlauf und Finale jeweils über 2000m. Die Belegung der Zwischenläufe und der Finals werden vom DRV entsprechend den Vorlauf Ergebnissen gesetzt. Meinen Vorlauf konnte ich in Köln klar gewinnen. Im Zwischenlauf belegte ich Platz 2. Damit hatte ich mich klar für das  Finale qualifiziert,

Im Finale belegte ich Platz 4. Hier kamen die Ruderer der Plätze 2-4 innerhalb von 2 Sekunden ins Ziel. Nur Moritz Moos aus Mainz konnte dem Feld nennenswert davon fahren und das Finale gewinnen. Mit diesem Ergebnis konnte ich mir Platz 9 der DRV Rangliste und gleichzeitig die Einladung zur nächsten KBÜ in Brandenburg sichern.

In Köln wurde der Konstanzer Trainer Ralf Kockel, vom Bundestrainer Hartmut Buschbacher mit der Bildung eines Leichtgewichtsvierers für zur Sichtung von Ruderern, für die U23 WM in Trakei beauftragt. Er lud am darauf folgenden Wochenende 8 ausgesuchte Ruderer der KBÜ im LGW Einer, zu einem Trainingswochenende für zwei Vierer nach Konstanz ein. Ziel des Trainings war es, zu testen welche Ruderer am besten miteinander harmonieren, um 2 Boote in Brandenburg zu besetzen die dann ihr Können in Brandenburg und Ratzeburg erneut unter Beweis stellen müssen.

Bei widrigen Wetterbedingen fuhren wir von Freitag Abend bis Sonntag Mittag 6 Trainingseinheiten auf dem Rhein bei Konstanz. Dabei wechselten wir bei den Ausfahrten die Besetzungen und Boote. Zum Abschluss fuhren wir Sonntags dann einen Test über 4x 1000m.    

Im Rahmen der 2. Kleinbootüberprüfung in Brandenburg werden diese Boote dann im Wettkampf einem ersten Test unterzogen.  
Florian Roller

SM LG
Florian Roller,
4. Lauf Deutsche Ruderergometer Meisterschaft


2011


Winter 2011/12: und seine Tests

Nach den Kurzstreckenregatten im Herbst beginnt die Winterarbeit. Hier wird die Grundlage für die nächste Saison erarbeitet. Neben dem Wassertraining, was sich meist auf die Wochenenden beschränkt, ist unter der Woche Kraft- und Konditionstraining mit Hanteltraining, Laufen, Ergofahren und Radfahren angesagt. Zur Überprüfung des Trainingsfortschritts sind verschiedene Test Pflicht. Dazu gehören neben Tests in heimischer Umgebung, Langstreckentests und Ruder-Ergometerwettbewerbe.

Höhepunkt im Winter ist die Deutsche Indoor-Rowing Meisterschaft 2011/12. Bei diesem Wettbewerb wird eine Ranglist in fünf Wettbewerben aufgetragen. Wettkampforte sind Kassel, Berlin, Lübeck, Ludwigshafen, Essen, Kettwig. Der schnellste Teilnehmer aus allen 5 Wettbewerben erhält den Titel Deutscher Indoor-Rowing Meister in seiner jeweiligen Altersklasse. Die Streckenlänge beträgt 2000m

Ich startete bei den Männer 19-29 Jahre in der Leichtgewichtsklasse in Ludwigshafen. Vom Start an konnte ich mich in Führung legen. Diese konnte ich bis zur 1500m Marke gut halten. Auf den letzten Metern musste ich mich dann aber Tobias Schad aus Mühlheim geschlagen geben. Für ich war das dann Platz 2 bei dem Süddeutschen Wettbewerb der Deutschen Indoor-Rowing Meisterschaft. Mit diesem Ergebnis kam ich in der Gesamtwertung der Deutschen Indoor-Rowing Rangliste auf Platz 10

Weiter gehört zum Wettkampf in Ludwigshafen der Sprint über die 350m. Hier konnte ich einen klaren Start/Ziel Sieg errudern.

Bereits im November fand der Langstreckentest in Dortmund statt. Mit Platz 21 von 47 gemeldeten Teilnehmern habe ich mein persönliches Ziel nicht ganz getroffen, kann aber dennoch zufrieden sein. 

Neben diesen sportlichen Aktivitäten stand natürlich meine Vorbereitung auf das Abitur im Vordergrund. Es war nicht immer einfach, beides unter einen Hut zu bringen. Andererseits bringt mir der Sport den notwendigen Ausgleich und die Entspannung, um mich dann wieder auf die Lernarbeit besser Konzentrieren zu können.
Florian Roller

SM Einer A LG
Florian Roller,
Regatta Nürtingen

Herbst 2011: Regatten im Herbst

Traditionell nutze ich den Start auf Herbstregatten, als Abschluss meiner Saison. Danach beginnt dann das Wintertraining. Wie die meisten Süddeutschen Vereine, besuchten auch wir die 500m Regatten in Nürtingen, Marbach und Bad Waldsee. In Bad Waldsee konnte ich nur samstags starten. Sonntag morgens musste ich bereits wieder in Stuttgart sein, um von dort direkt mit meiner Schule für eine Woche auf Studienfahrt nach Hamburg zu reisen. So wurde meine Starts in Bad Waldsee und Marbach eine kleine logistische Herausforderung. In Bad Waldsee musste ich gleich nach meinem Rennen abreisen. Zur Regatta in Marbach  kam ich erst am späten Freitagabend aus Hamburg zurück. Gleich am frühen Samstagmittag hatte ich mein erstes Rennen.  . 

Sportlich waren die drei Regatten für mich erfolgreich. Von 10 gemeldeten Rennen konnte ich 9 für mich entscheiden.

Als nächstes steht im November der zentrale DRV Langstreckentest in Dortmund an, der bereits Teil der Qualifikation für das kommende Jahr ist. Eine weitere Langreckenregatta gibt es in Mannheim .

Philip Sporer, Florian
                        Roller

SM Doppelzweier A LG
Philip Sporer, Florian Roller


Tobias Reiner, Florian
                        Roller

SM Doppelzweier A
Tobias Reiner, Florian Roller

Juli 2011 Baden-Württembergische Meisterschaft

Die Landesmeisterschaft wurde diese Jahr auf der Regattastrecke in Breisach über die 1000m Distanz ausgetragen. Anders als sonst üblich, waren bei den Männern keine Altersklassen ausgeschrieben. So musste ich in der offenen Altersklasse antreten. 

Gemeldet war ich zu 4 Rennen. Da aber in allen Rennen Vorläufe ausgetragen wurden, musste ich den Männer Einer Schwergewicht abmelden. Der Zeitabstände zwischen den Rennen war einfach zu kurz.

Im Männer Einer Leichtgewicht traf ich im Finale auf Ingo Voigt aus Konstanz, der in wenigen Wochen im Leichtgewichts-Doppelvierer bei den Weltmeisterschaften an den Start gehen wird. Erstaunlicherweise konnte ich mich vom Start weg gut von Ihm  absetzen und diesen Vorsprung auch fast bis ins Ziel ausbauen und halten. In einem super Endspurt gelange es Ingo Vogt dann aber doch noch, mich auf den letzten Metern abzufangen. Mit einer Sekunde Rückstand errang ich, nach einem starken Rennen, die Silbermedaille. Bronze ging an Thomas Ortlieb aus Esslingen mit fast 6 Sekunden Rückstand.

Im Männer Doppelzweier trat ich mit Tobias Reiner an. Zu diesem Rennen hatten auch meine Vereinskameraden Christian Löffler und Benjamin Bogenschütz gemeldet. Das Finale sollte ganz in Stuttgarter Hand bleiben. Die Stuttgarter Ruderer lieferten den Zuschauern ein packendes Finale. Alle drei Stuttgarter Boote kamen innerhalb von 75/100tel Sekunden in Ziel. Gold ging an Cannstatt, Silber holten Christian und Benjamin, Bronze ging Tobias mich.

Eine Stunde Später ging ich dann zusammen mit Philip Sporer im Leichtgewichts Männer Doppelzweier an den Start. Philip hatte unmittelbar zuvor noch sein Rennen im Junior Einer Leichtgewicht mit einer Silber Medaille beendet und musste gleich vom Ziel in unseren Doppelzweier umsteigen. Für uns eine harte Herausforderung. Die vorausgegangenen Rennen hatten ihre Spuren hinterlassen. So gelang es uns erst im Endspurt auf das Feld von ganz hinten aufzuholen und das Rennen mit einer weiteren Silbermedaille zu beenden.

Florian Roller

SM Einer LG Halbfinale

Juni 2011 Deutsches Meisterschaftrudern U23

Für die diesjährige Saison hatte ich mir das Ziel gesetzt, auf der U23 DM eines Finals A oder B zu erreichen.

Platz 2 im B Finale sollte es letztendlich werden. Damit könnte ich eigentlich zufrieden sein, wäre nicht durch den Verlauf des Wettbewerbs der Ehrgeiz auf mehr gewachsen. So hatte ich innerhalb der Qualifikation berechtigte Hoffnung doch noch das A Finale erreichen zu können. 

So musste ich mich mit dem B Finale begnügen. Hier erwischte mich, noch vor dem ersten Schlag eine harte Seitenwindbrise und drückte mich mit aus der Bahn. Ich musste mein Boot während der folgenden Startschläge neue ausrichten. Das nutze Torben Neumann um sich an die Spitze des Feldes zu legen. Es gelang mir nicht mehr diese Vorsprung auszugleichen.

 

Mai 2011 Deutsches Meisterschaftrudern & 2. Kleinbootüberprüfung Brandenburg

Nach meinem Abschneiden in Köln hatte ich die Teilnahme an dieser Regatta eigentlich nicht mehr auf meinem Plan. Hier sind nur die ersten 21 Plätze der Rangliste startberechtigt. 3 weitere Startplätze vergibt der Bundestrainer. Nach Rücksprache meines Trainers, Steffen Jacob, mit dem Bundestrainer durfte ich dann aber doch an den Start gehen.

Beim DMR müssen alle Ruderer alle Läufe des Wettbewerbs bestreiten. Es gibt kein Ausscheidungssystem. Ich hatte mir zum Ziel genommen eine Platzierung zu erreichen und auf keinen Fall letzter zu werden. Obwohl ich wusste dass das schwer werden würde.

Letztendlich habe ich mein Ziel erreicht. Im D Finale erreichte ich Platz 3 und damit Platz 21 in der Gesamtwertung. Mit etwas mehr Glück hätte ich sogar noch das C-Finale erreichen können. Bei meinem Start im Zwischenlauf machte ein Ausflugsboot erhebliche Wellen, die meine Start schwer behinderten. Ich verstehe nicht, dass ein Starter bei solchen Bedingungen einen Start auf einer Meisterschaft nicht abbricht. Von den Wellen sind zwar alle Ruderer betroffen aber nicht zeitgleich. Mich hat es halt auf den ersten Schlägen erwischt. In einem Boot das bereits Fahrt aufgenommen hat lassen sich Wellen viel einfacher ausgleichen.

Dennoch mit Platz 3 im D Finale, in der obersten Klasse im Männer Einer Lgw., bin ich mehr als zufrieden. Das ist ein Ansporn für mich weiter an meinen Zielen zu arbeiten. Für die U23 Meisterschaft wünsche ich mir Partner für ein Mannschaftsboot zu finden. Mein Trainer arbeitet bereits daran

 

April 2011 Oberrheinische Frühregatta Mannheim

Auf der Regatta in Mannheim kommen die meisten Ruderer aus den umliegenden Bundesländern. Die Leistungsanforderungen sind deutlich niedriger als in Köln oder Leipzig. An beiden Regattatagen siegte ich sowohl im Schwergewichts- als auch im Leichtgewichtseiner.

1. DRV KBÜ Köln

April 2011 1. DRV Kleinbootüberprüfung Köln

Die erste DRV Kleinbootüberprüfung ist die Pflichtveranstaltung für die Kaderruderer des DRV. Hier erfolgt eine erste Vorauswahl für die Bootszusammenstellung im Deutschen Ruderverband. Vereine nicht melden. Teilnehmen darf nur, wer sich auf der Langstrecke in Leipzig qualifizieren konnte. Mit meinem 32. Platz in Leipzig hatte ich die Quali gerade noch geschafft. bei der Überprüfung der Männer wird nicht mehr nach Alter unterschieden. Mit meinen 18 Jahre war ich einer der jüngsten Ruderer im Lgw. Männer Einer.

Im Vorlauf musste ich dann gleich gegen Daniel Lawitzke aus München antreten, der später das B-Finale gewann. Ich belegte im Vorlauf Platz 5, im gesetzten Zwischenlauf Platz 3 und erreichte dann im E Finale Platz 3.

Diese Saison wird für mich eine Standortbestimmung sein. Ich muss mich im Kreis der Männer und bei den U23 neu orientieren. Meine Ergebnisse zeigen mir, woran ich künftig mehr arbeiten muss.


März 2011 Langstreckentest Leipzig-Burghausen

Der Langstreckentest in Leipzig sollte für mich die erste Standortbestimmung in der Saison sein. Hier müssen die Ruderer sowohl über die 6000m auf dem Wasser, als auch über die 2000m auf dem Ergometer antreten. Beim Rudern errang ich Platz 32 von 53 Leichtgewichts Ruderern. Damit war ich berechtigt  zur Teilnahme an der 1. Kleinbootüberprüfung des DRV in Köln.

Beim Ergo wird das Ergebnis des Ergometertests umgerechnet auf eine theoretische Wasserzeit. Mit dem umgerechneten Ergebnis konnte ich sehr zufrieden sein. Mit einer umgerechneten Zeit von 6:18,4min belegte ich Platz 11 in der nationalen Spitze.

Ergo Cup Rhein Neckar

Januar 2011 Ergo-Cup Rhein-Neckar Ludwigshafen

Mein erster Auftritt mit der Stuttgarter Rudergesellschaft war der Ergocup in Ludwigshafen. Für mich war es gleichzeitig der erste Start als U23 Ruderer. Dass die Bedingungen bei den U23 hart sind, war mir im Vorfeld schon bewusst. Deshalb hatte ich mir zum Ziel gesetzt meine persönliche Bestzeit auf dem Ergo zu unterbieten.

Daraus wurde allerdings nichts. Während ich auf den ersten drei 500m Abschnitten eine Zeit von 1:37min halten konnte, fiel ich auf den letzten 500m etwas ab. Im Ziel hatte ich 6:29.2min und belegte Platz 12 von 20

Besser verlief mein Sprintrennen: Bei den Leichtgewichten der Männer konnte ich einen klaren Sieg auf der 350m Strecke errudern.


 Oktober 2010: Ein neuer Anfang

Nach den Enttäuschungen, die mir im Marbacher Ruderverein widerfahren waren, habe ich mich nach einen neuen Verein umgesehen. Ich habe mich an die Stuttgarter Rudergesellschaft gewandt und wurde dort in das Trainingsteam aufgenommen.

Seit Oktober trainiere ich jetzt in Stuttgart-Untertürkheim. Mit dem neuen Team konnte ich schnell Kontakt schließen

Die ersten internen Test habe ich auch schon absolviert. Ich kann mit den erbrachten Leistung bisher zufrieden sein. Da ich wohl kaum noch wachsen werde und mit dem Gewicht an der Leitgewichtsgrenze der Männer liege, habe ich mich entschlossen, in der kommenden Saison, wieder bei den Leichtgewichten zu starten.


2010


 September 2010: Die Kurzstreckeregatten im Herbst

 

Nach meinem Ärger über die verpasste Teilnahme an der Meisterschaft hatte ich mich wieder aufgerafft und mir zum Ziel gesetzt, wenigsten im Herbst noch ein paar schöne Regatten zu besuchen.

Auf unserer Heimstrecke in Marbach gewann ich meine 4 Einerrennen. Auch in Nürtingen wären es fast 4 Starts und 4 Siege geworden. Doch in einem Rennen überspurtete mich Max Belzer vom WSV Neckarrems und ich wurde nach Zielfotoentscheid zweiter.

Für die letzte Regatta des Jahres wollten wir nach Bad Waldsee gehen. Neben meinen Einer Rennen hatten wir uns zu einer Renngemeinschaft Nürtingen, Tübingen, Stuttgart und Marbach verabredet.

Doch daraus sollte nichts werden. Der Vorstand des Marbacher RV und Ivan Reder hatten mir die Teilnahme an dem Renngemeinschaftsvierer verboten. Gleichzeitig erwartet man aber von mir, für den Verein im Einer zu starten.

Ich habe die Konsequenz gezogen, meine Starts im Einer abgesagt und mich vom MRV und dem Trainer getrennt.

 24./27. Juni 2010: Deutsche Jugendmeisterschaft Essen

 

Mein ganzes Training war darauf ausgerichtet in meinem letzten U19 Rennen auf der Deutschen Jugendmeisterschaft einen guten Platz zu belegen. Mehr als eineinhalb Jahre habe ich Tag für Tag mehrere Stunden trainiert, um diese Ziel zu erreichen.

Mir war schon 2009 klar, dass ich gegen Felix Bach die Meisterschaft nie gewinnen konnte. Das war auch nicht mein Ziel. Ich wollte eine gute Platzierung im B-Finale und mit viel Glück einen 5. oder 6. Platz im A-Finale ereichen. Das war durchaus realistisch Schließlich hatte ich in München von den Deutschen A-Einern die 6. schnellste Zeit und in Sarnen (CH) die Bronze Medaille errudert.

Doch mein Verein, wollten mich auf der DJM nicht starten lassen. Sie waren der Auffassung "Wer einen Platz im A-Finale nicht sicher erreichen kann, hat auf einer DJM nichts zu suchen. Ich hatte sogar angeboten Kosten und Organisation selbst zu übernehmen. Doch das alles half nichts.

Oliver Kahn hat einmal sinngemäß geschrieben: "Aus der Niederlage Kraft zu schöpfen und dadurch gestärkt in die Zukunft  zu gehen, dass macht einen wahren Leistungssportler aus". Meine Niederlage auf der Deutschen Jugendmeisterschaft durfte nicht im Boot errudert werden

 19./20. Juni 2010: Stuttgarter Halbmarathon

Mein Gymnasium, das HGG Markgröningen, hatte zum Stuttgarter Halbmarathon eine gemischte Staffel gemeldet. Nachdem ein Läufer ausgefallen war, wurde ich kurzfristig gefragt, ob ich nicht einspringen wollte. Nachdem klar war, dass mich mein Verein auf der Deutschen Jugendmeisterschaft  im Rudern nicht an den starten lassen würde (siehe oben) sagte ich spontan dazu ja.

Der Einsatz war ein voller Erfolg. Unsere Staffel bestand aus zwei Läuferinnen und mir. Die beiden Mädels kommen von der Leichtathletik und hatten somit gute Voraussetzungen. Da bei uns Ruderern Laufen mit zum Trainingsprogramm gehört war auch ich gut vorbereite.

Im Zieleinlauf hatten wir dann Platz 6 in der Schülerstaffel erreicht. Ein echt gutes Ergebnis, wenn man bedenkt dass wir zuvor nie zusammen trainiert hatten.

Rudern: Internationale Regatta Sarnen

Skiff U19, Florian Roller, Regatta Sarnen CH

 05./06. Juni 2010: Internationale Regatta Sarnen (CH)

Nach dem Ausfall des Doppelzweiers in Köln hatte der Trainer von Überlingen mit meinem Trainer abgestimmt, nicht zur Internationalen Junioren Regatta nach Hamburg zu fahren, sondern statt dessen nach Sarnen in die Schweiz zur Regatta zu fahren. Hier starten neben den Schweizer Ruderern viele Ruderer aus Südeuropa.

Thomas Walle und ich wollten hier erneut an den Start gehen und unseren verpatzen Test aus Köln nachholen. Doch Thomas hatte seinen Infekt immer noch nicht vollständig hinter sich gelassen, sodass wir etwas gehandycapped waren. Unser Rennen am Samstag, verlief dann auch nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Bei 27 gemeldeten Booten wurde das Rennen in 4 Abteilungen ausgetragen. In unserer Abteilung belegten wir Platz 6. Sonntags entschlossen wir uns, nach Rücksprache mit unseren beiden Trainern die Schlagposition zu tauschen. So fuhr ich an diesem Tag auf dieser Position. Dieses Rennen konnten wir klar vor den Ruderern des Seeclub Zug und der Renngemeinschaft des Seeclub Sursee / Ruderclub Aarburg gewinnen und die Goldmedaille in unsere Clubs holen.

Zum Einer U19 hatten insgesamt 35 Ruderer Ihre Meldung abgegeben. Gestartet wurde in 5 Abteilungen zu je sieben Booten. Am Samstag konnte ich dieses Einerrennen klar für mich entscheiden und siegte mit einem Vorsprung von fast 6 Sekunden. Die Rennen Sonntags werden nach den Ergebnissen des Vortags gesetzt. Hier gelang es mir mich von den Ruderern aus Regensburg und Zürich klar abzusetzen und die Bronze Medaille nach Hause zu bringen.   

 

 

 22./23. Mai 2010: Kölner Junioren Regatta

Diese Regatta nutzen viele Junioren zu einem Zwischentest vor der 2.  internationalen Junioren Regatta in Hamburg. Thomas Walle (Überlinger RC) und ich wollten hier testen, ob wir im Junior Doppelzweier Chance auf den Deutschen Jugendmeisterschaften haben. Thomas und ich hatten sowohl den Junior A Einer als auch zusammen im Doppelzweier gemeldet. Wir hatten uns in den Pfingstferien verabredet in Überlingen zu trainieren. Doch schon das klappte nicht. Thomas war zuerst auf Klassenfahrt und kam dann, krank zurück. Wir meldeten den Doppelzweier dennoch, in der Hoffnung, dass es ihm bis Köln wieder besser gehen würde. Doch es hatte Thomas schwerer erwischt, sodass wir den Doppelzweier in Köln wieder abmelden mussten. 

So blieben mir nur die beiden gemeldeten Junior A Einer Rennen.  Am Samstag belegte ich den vierten Platz  und am Sonntag im gesetzten Lauf Platz  3

Rudern: 1. Internationale Junioren Regatta München

Junior Doppelzweier mit Tilman Stenke

 15./16. Mai 2010: Regatta Heidelberg

Auf dieser Regatta war ich im Junior A Einer und im Junior A Doppelzweier gemeldet. Den Doppelzweier fuhr ich zusammen mit Tilman Stenke. Wir hatten uns kurzfristig und ohne weiteres Training dazu entschlossen den Doppelzweier zu testen.

Meine beiden Einer Rennen konnte ich mit sicheren Siegen nach Hause fahren. An beiden Regattatage fuhr ich den zeitschnellsten Junior A Einer aller Abteilungen.

Zu unseren Doppelzweier Rennen war starker Wind aufgekommen und es gab hohe Wellen. Doch das konnte uns nichts anhaben.  Auch den Doppelzweier mit Tilmann Stenke konnten wir sicher gewinnen.

Rudern: 1. Internationale Junioren Regatta München

1. Internationale Junioren Regatta München

 08./09. Mai 2010: 1. Internationale Junioren Regatta München

Zu dieser Regatta trifft sich die europäische Ruderjugend zum ersten internationalen Vergleich der Saison. Am ersten Regattatag müssen sich Junioren A (17-18 Jahre) über Vorläufe für die Finals A-C qualifizieren. Nur die ersten Drei eines Vorlaufs erreichen einen der Finalläufe. Die Zusammensetzung der Vorläufe wird ausgelost.

Zum Junior Einer A hatten diese Jahr 39 Ruderer aus 9 Nationen gemeldet. Das Losglück meinte es nicht gut mit mir. Ich erwischte einen sehr stark besetzten Lauf und musste gegen Ruderer aus Bulgarien, Österreich, Slovenien und Deutschland antreten. Mit Platz 4 schied ich im Vorlauf aus. Das A Finale gewann dann später erwartungsgemäß Felix Bach aus Potdamm (Junioren Weltmeister 2009 in dieser Bootsgattung)

Am Sonntag werden die Rennen in siegberechtigte Abteilung gelost. Hier belegte ich den Dritten Platz in meinem Rennen hinter Florian Erdmann (Potsdam) und Eric Winkert (Berlin). 

Meine Ergebnisse von München haben mir gezeigt, daß ich noch ein gutes Stück Arbeit vor mir habe, wenn ich im Einer vorne mitschwimmen will.  

Rudern: Ehrung Sportkreisjugend Stuttgart

Ehrung Sportkreisjugend Stuttgart

 30. April 2010: Ehrung der Sportkreisjugend Stuttgart

Am 30. April hat mich die Sportkreisjugend Stuttgart, in der Sportart Rudern, für meine beiden Titel bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften 2009 mit einer Urkunde und einer Plakette geehrt. Die Sportlerehrung fand im großen Sitzungssaal des Rathhauses in Stuttgart statt.

Rudern: Oberrheinische Frühregatta Mannheim

Oberrheinische Frühregatta Mannheim

 24./25. April 2010: Oberrheinische Frühregatta Mannheim

Die Regatta in Mannheim ist für mich, nach den Tests im Winter,  die erste Regatta einer jeden Saison. Die Streckenlänge in Mannheim beträgt 1.500m. An beiden Regattatagen, war ich im Junior Einer A und im Senior Einer B II gemeldet. Am Samstag verliefen meine Rennen nicht so, wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. Sowohl im Junior Einer als auch im Senior Einer musste ich mich deutlich geschlagen geben und landete auf Platz 2.

Sonntags sollte es dann besser laufen. In beiden Rennen konnte ich einen sicheren Sieg nach Hause fahren  

 

 12./13. März 2010: Südpool- und Langstreckentest Breisach

Eigentlich hatte ich mich auf diesen ersten Wettkampf gefreut. Der erste Test auf dem Wasser sollte zeigen, was meine Winterarbeit gebracht hat. Nach der langen Kälte spielte das Wetter mit, Hochwasser gab es auch (noch) keines. Also gute Voraussetzungen um Leistung zu bringen.

Der Samstag Abend ließ sich für mich gut an. Im 500m Sprint konnte ich mich klar gegen meine Gegner durchsetzen und gewann das Rennen mit klarem Vorsprung.

Am Sonntag stand dann der Langstreckentest auf dem Programm. 5,3km gegen die Rheinströmung waren angesagt. Gestartet wurde im Abstand von 30 Sekunden. Somit fährt man sein Rennen gegen sich selbst und gegen die Angaben der Schlagzahluhr. Vom meinem Gefühl war ich auf der Strecke gut unterwegs. Und die Zeitdifferenz, bis der nächste, hinter mir gestartete, die Ziellinie durchfuhr ließ Freude aufkommen. Um So enttäuschter war ich als ich in der Zeitauswertung feststellte, dass ich mich mit Platz drei begnügen musste.

Gleich am nächsten Tag ging es dann Kaderuntersuchung zur Sportmedizin an die Uniklinik Ulm. Hier hat man mich einen halben Tag gründlich durchgechecked.    

Ergocup Neckarelz

Ergocup Neckarelz:
Im Rennen

 06. Februar 2010: Ergocup Neckarelz

Es ist wieder soweit. Mit dem Ergocup in Neckarelz hat für mich die Saison begonnen. Leider gab es in diesem Jahr keinen Wettkampf der "Deutschen Indoor-Rowing-Serie" (Concept2 Cup) in Stuttgart. In den letzten Jahren hatte sich der Wettkampf in Stuttgart zu einem zentralen Treff der Ruderer aus Baden-Württemberg entwickelt.

In diesem Jahr waren sich die Ruder offensichtlich nicht einig, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollten. So besuchte ein Teil der Vereine die "Deutschen Indoor-Rowing-Serie" in Ludwigshafen, andere gingen nach Neckarelz oder Gaienhofen oder blieben ganz weg. So ist es nicht verwunderlich, dass alle Veranstalter ein eher mageres Meldeergebnis hatten.

Wie gesagt mein Verein hatte sich entschieden nach Neckarelz zu gehen. Über meinen Wettkampf gibt es nicht viel zu berichten. Außer meinem Verein hatte von den Rudervereinen aus BaWü nur Neckarrems und Heilbronn zum Junior A Rennen  gemeldet. So war ein echter Leistungsvergleich nicht möglich. Schade ich hätte schon gerne gewusst, wie mein Leistungsstand ist. Dennoch das Rennen habe ich mit einem klaren Star-Ziel Sieg und fast 4 Sekunden Vorsprung gewonnen.

Als nächstes geht es Mitte März zum Langstreckentest nach Breisach und dann über Ostern ins Trainings-lager nach Kroatien        

 

2009

 22. November 2009: Langestrecken Test Mannheim

Dies war mein erster Start für meinen neuen Verein. Zum Langstreckentest muss in den Altersklassen und Teams so gemeldet werden, wie in der folgenden Saison gestartet wird. Die Streckenlänge betrug 6 km Neckar abwärts bei geringer Strömung. Es wird im Abstand von einer Minute gestartet. Das hat zu Folge, dass man gegen sich alleine und gegen die Uhr fahren muss. Es ist ganz schön hart, wenn kein Gegner zu sehen ist und man nur mit der Uhr als Gegner, die Streckeneinteilung des Trainers einhalten muss.

Nach der Auswertung der Zeiten lag ich auf Platz drei von 14 gemeldeten Booten im Junior Einer A1 (U19)

Leider konnten an diesem Test nur drei, meiner neuen Vereinskameraden, teilnehmen. Die Grippewelle, hatte ihren Tribut gefordert.

 

 Herbst 2009:

Mit Beginn der Wintersaison habe ich zum MRV nach Marbach gewechselt. Dort werde ich wieder von Ivan Reder trainiert. Ein weitertrainieren in Cannstatt war für mich nicht länger zumutbar. Es gab erhebliche Differenzen mit der Vereinsführung.

Mit Ivan Reder habe ich wieder einen Trainer, der mein volles Vertrauen hat. Er hatte mich bereits bis 2007 (als damals Cannstatter Trainer)betreut.

Regatta Breisach LM

Baden-Württembergische
Meister 2009
Florian Roller/Simon Gessler

 25./26. Juli 09: Baden-Württembergische Meisterschaft Breisach

Das war ein erfolgreicher Wettkampf für mich. Gold im Einer und Gold im Doppelzweier U19, was will ich mehr. Ein kleiner Wermutstropfen; Michel Overlack aus Radolfzell war nicht am Start. Er ist zur Zeit im Trainingslager für die Junioren WM. Somit hatte ich ein leichtes Spiel. Wäre er dabei gewesen, wäre das Einer-Rennen sicher anders gelaufen.

Dennoch war der Einer nicht so einfach, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte. Den Vorlauf konnte ich als zeitschnellsten aller Läufe hinter mich bringen. Im Finale traf ich dann aber auf meinen Vereinskameraden Simon Gessler, der mich natürlich genau kannte. Nachdem wir uns bereits an der 250m Marke vom übrigen Feld gelöst hatten, lieferten wir den Zuschauern auf der 2. Streckenhälfte einen spannenden Bord an Bord Kampf über fast 400m. Erst 100m vor dem Ziel gelang es mir den Sieg sicher einzufahren und Simon die Bugspitze abzuringen, die für Gold notwendig war.

Am nächsten Regattatag saßen Simon und ich dann zusammen im Doppelzweier. Hier hatten wir ein leichtes Spiel. Die meisten unserer Gegner waren wir wie wir bereits am Vortag den Einer gefahren. So war uns klar wie der Leistungsstand der Gegner an diesem Wochenende einzuordnen war. Das Rennen verlief ganz unspektakulär. Bereits nach den Startschlägen lagen wir vorne. Über die Strecke bauten wir dann Vorsprung kontinuierlich aus. Gold, eine ganz klare Sache beim Zieleinlauf.

Jetzt ist erst einmal Wettkampfpause. Im September/Oktober, kommen dann die Sprintstrecken und dann schon wieder die Tests für 2010.

Regatta Sarnen

Deutsche Jugendmeisterschaft
Duisburg

 25./28. Juni 09: Deutsche Jugendmeisterschaft Duisburg

Meine erste DJM bei den Junioren U19 sollte eigentlich der Höhepunkt dieser Saison werden. Zu diesem Wettkampf hatten 22 Ruderer gemeldet. Mit dabei waren Felix Bach und Hubert Trzybinski, die derzeit beiden schnellsten Skuller im DRV. Dass ich bei dieser Meisterschaft nicht siegen konnte, war mir schon im Herbst klar. Aber im Geheimen habe ich schon daran geglaubt einen guten Platz im B-Finale zu belegen oder vielleicht das A-Finale zu erreichen.

Doch daraus sollte dieses Jahr nichts werden. Bei 22 Ruderern schreibt die Wettkampfregel Vorläufe, Hoffnungsläufe und Halbfinals vor, um sich für eines der beiden Finale zu qualifizieren. Aus den Vorläufen kommen nur die Sieger direkt ins Halbfinale, alle anderen Ruderer müssen Ihren Platz im Halbfinale über die Hoffungsläufe erkämpfen. Aus den Hoffnungsläufen erreichen dann jeweils der Erste und der Zweite das Halbfinale. Für die beiden Halbfinals bleiben somit noch 12 Ruderer übrig. Hier entscheidet sich, wer das A- oder das B-Finale fahren wird und wer, welche Startbahn hat.

In meinem Vorlauf erreichte ich Platz drei, sodass ich den Hoffnungslauf am zweiten Regattatag bestreiten musste. Hier hätte mir ein 2. Platz gereicht, um ins Halbfinale zu kommen. Zunächst sah alles auch ganz gut aus. Nach 500m lag ich sicher auf Platz 2. Ich hatte bereits einem Vorsprung von 6 Sekunden auf den 3. Platz. Diesen Vorsprung konnte ich bis 150m vor dem Ziel sicher halten. Doch dann ging plötzlich nichts mehr. Das erkannte, der bis dahin Drittplatzierte "Guido Lehne" aus Salzgitter. Er setzte im Zielbereich einen kräftigen Endspurt an und setzte sich mit den letzten 15 Schlägen noch klar vor mich. Der Einzug ins Halbfinale und der Traum von einem Platz in einem der Finale war ausgeträumt. Meine Strategie war nicht aufgegangen. Ich hätte mehr Reserven für den Endspurt einplanen müssen.

Doch ich lasse den Kopf nicht hängen. Ich weiß jetzt, woran ich weiter arbeiten muss. Die Baden-Württembergische Meisterschaft ist vom 25.-26. Juli. Dort starte ich dann im Einer und im Doppelzweier U19.

Regatta Sarnen

Internationale Regatta
Sarnen


Regatta Sarnen

Gold Medaille
Sarnen

 6./7. Juni 09: Internationale Regatta Sarnen (CH)

Nachträglich war es eine gute Idee in die Schweiz nach Sarnen zu gehen. Sarnen hatte dieses Jahr ein "Super" Meldeergebnis. Zur Regatta hatten Ruderinnen und Ruderer aus der Schweiz, Italien, Dänemark, Holland und Deutschland gemeldet. Fast alle Vereine aus BaWü waren angereist. Das führte dazu, dass die Rennen am Sonntag bereits um 7:30 Uhr begannen. Hier hat sicherlich eine Rolle gespielt, dass der Regattakalender des DRV zu diesem Termin kaum alternativen bietet.

Anders als beim DRV werden beim SRV in gesetzten Rennen für die ersten drei Plätze Gold, Silber und Bronze Medaillen vergeben. Für alle Übrigen Rennen gibt es Siegermedaillen. Außerdem wird in Sarnen auf 8 Bahnen gestartet.

Mit meinem Sieg im Einer am ersten Tag, konnte ich mich klar für den schnellsten Lauf am Sonntag qualifizieren. Dort konnte ich mich dann sehr früh vom übrigen Feld lösen und einem sicheren Start- Zielsieg entgegen fahren. Zum Einer JM A hatten 26 Ruderer gemeldet.

Auch der Zweier mit Thomas Walle (ÜRC Bodan) klappte am Samstag auf Anhieb. Ein sicherer Sieg in der Qualifikation zeichnete sich bereits nach 500m ab. Leider hatten wir zunächst nur für Samstags gemeldet, da Thomas Sonntags bereits mit Alexander gemeldet war. Nach unserem Sieg entschieden die Trainer den Zweier Sonntags umzumelden und mit mir zu besetzen. Dadurch wurde unser Sieg in der Qualifikation nicht gewertet und wir kamen in den letzten Lauf. Nach einer Führung, über fast 1700 m, mussten wir den Sieg dann doch noch an die Rgm. Ulm/Stuttgart abtreten. Unsere Einerrennen, zwei Stunden vorher, hatten halt doch bei uns beiden Spuren hinterlassen. Ein kleiner Trost, der Sieg blieb in Ulm/Stuttgart.

Unser Besuch in Sarnen war aber auch von einem Bootsunfall und Krankheit begleitet. So hatte unser JM A Doppelvierer einen Ausfall zu verzeichnen. Da dieses Rennen erst am späten Sonntag stattfand, haben die Trainer beschlossen, diesen Platz mit mir zu besetzen. Der spontan zusammengesetzte Vierer lief eigentlich ganz gut. Bei der 1000m Marke lagen wir bereits mit drei Bootslängen in Führung. Dann das Pech. Beim Durchzug brach das Skull einfach im Holm ab. Kein Krebs, kein Fremdverschulden. AUS! Wir mussten das Rennen und den sicheren Sieg aufgeben. Hinterher haben wir dann festgestellt, dass das Skull wohl einen Transportschaden erlitten haben musste.

 

 Pfingst-Training in Überlingen

Der Bodensee hat für mich als Flussruderer ganz eigene Bedingungen. Zum Einen ist es sinnvoll morgens recht früh zu trainieren, da die Wasserbedingungen ein Training am Nachmittag oft nicht zulassen, zum Anderen gibt es hier die kurze Welle, die man auf vielen Regattastrecken findet, die aber auf dem Neckar so gut wie nie anzutreffen ist.

Gleich nach meiner Ankunft zeigte der See sein rauhes Gesicht. Wind und Wellen waren so stark, dass an ein Wassertraining zunächst nicht zu denken war. So blieb nur der Kraftraum und das Fahrrad zum Training. Doch das Wetter besserte sich schnell, so dass ich meine geplanten Einheiten an den übrigen Tagen durchführen konnte. Beim ÜRC hatte ich mich mit Thomas Walle verabredet, um gemeinsam das Training zu absolvieren

Relativ schnell kam uns die Idee, mal eine Trainigseinheit im Doppelzweier durchzuführen. Wir kamen auf Anhieb gut miteinander zurecht. So reifte die Idee, auch weitere Trainingseinheiten im Doppelzweier zu fahren und einen Start in Sarnen zu probieren. Unser Trainer Bernd Kuhn und Steffen Schlesinger waren einverstanden und haben die Meldung für Sarnen veranlasst.

Regatta Köln

DRV Junioren Regatta
Köln

 23./24. Mai 09:  DRV Junioren Regatta Köln

Die DRV Junioren Regatta in Köln liegt zwischen den beiden Prüfungsregatten des DRV. Hier treffen sich traditionelle die Junioren aus Nord und Süd zu einer nationalen Standortbestimmung.

Zu dieser Regatta hatte ich nur den Einer gemeldet. Am Samstag konnte ich den Einer klar gewinnen. Am Sonntag traf ich dann, in den gesetzten Lauf, auf Michel Overlack, von der Undine Radolfzell. In diesem Rennen konnte ich einen sicheren 2. Platz belegen. Michel ist halt derzeit für mich noch nicht erreichbar.

Eigentlich hatte ich vor, auch im Doppelzweier mit Wolfram anzutreten. Die Rennen lagen aber so ungünstig, dass ein Doppelstart für uns beide unsere Einerrennen stark beeinträchtigt hätte. So blieb es dann beim Einer.

Als nächste Regatta hatte ich die 2. Internationale DRV Juniorenregatta in Hamburg auf dem Plan. Hier sind für die Einer bereits Freitags Vorrennen angesagt. Von meinem Heimatverein haben wir mindestens 7 Stunden Anfahrt. Das hätte bedeutet sich bereits Donnerstags auf den Weg nach Hamburg zu machen und erst Montags wieder zurück zu fahren. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann entschieden ein Training, über die Pfingstferien, in Überlingen durchzuführen und von dort direkt nach Sarnen in die Schweiz zur internationalen Regatta zu fahren.

Regatta München

1. Internationale
DRV Junioren Regatta
München

 09./10. Mai 09:  1. Internationale DRV Junioren Regatta München

Die 1. Internationale DRV Junioren Regatta in München ist eine der größten Junioren Regatten in Europa. Im Meldeergebnis waren Teams von Tunesien bis Irland gelistet. In meinem Rennen, dem Junioren Einer A, hatten 24 Ruderer gemeldet. Davon kamen 9 aus Deutschland. Der DRV hatte entschieden, dass für diese und fünf weitere Rennen am Samstags Vorläufe und Finale ausgefahren werden.

Was für mich nicht nachvollziehbar war, war die die Einteilung der Vorläufe und der Finals. Sie wurden mehrfach geändert. Selbst die letzte Einteilung, ca. eine Stunde vor dem Start, wurde nicht gehalten. So erfuhr ich erst am Start, wer meine Gegner sein würden. Das dürfte auf einer so großen Veranstaltung nicht passieren

So erfuhr ich erst am Start, dass ich gleich im Vorlauf auf Hubert Trzybinski, dem Junioren Weltmeister im Vierer von 2008, treffen würde. Das war eine Herausforderung, die ich nicht erwartet hatte. Dennoch kann ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden sein. Es war meine erste Regatta über 2000m, mein 2. Start als Schwergewicht und als U19 Ruderer. Ich konnte mich für das Finale C qualifizieren.

Mein Finale lief allerdings nicht so ganz nach Plan. Bis zur Hälft der Strecke lief es eigentlich ganz gut. Dann kamen Windboeen auf, die mich aus dem Rhythmus brachten. Aber auch hier bin ich mit dem Vierten Platz hinter den Ruderern der Ruderverbände von Irland, Österreich, und Maximilian Weimann vom RC Havel-Brandenburg durchaus zufrieden.

In meinem Rennen am Sonntag belegte ich dann einen 3. Platz hinter Serbien und dem RC Wicking Leipzig.

Meinen nächsten Start plane ich auf der Junioren Regatta in Köln am 23./24. Mai.

Regatta Mannheim

Unser Zweier
JM 2x A

 25./26. April 09:  Vier zweite Plätze in Mannheim

Tja, dass mein erstes Jahr als Junior A in der Schwergewichtsklasse nicht die gewöhnten Siege bringen würde war mir ja bereits Herbst klar. Dennoch bin ich mit meinem Einstieg in die Saison ganz zufrieden. 2 zweite Plätze im Einer und 2 zweite Plätze im Doppelzweier mit Wolfram Togonal (MRGR)ist ein ordentlicher Einstieg in die Saison.

Ein kleiner Vermutstropfen am Rande; das eine Doppelzweier Rennen hätten wir durchaus auch gewinnen können. Ganze 10 Minuten hat das Zielgericht gebraucht, um zu einer Entscheidung zu kommen. Letztlich die Entscheidung: 15/100tel zu langsam und Platz 2. Das entspricht auf der 1500m Strecke einem Rückstand von ca. 6cm. Aber ob mit 6cm oder mit 6mm das ändert die Platzierung nicht. Die Gegner aus Trier waren halt einfach gut.

Nadel

 27. März 09: Auszeichnung durch die Landeshauptstadt Stuttgart



Im Rahmen der Sportmeisterehrung hat mich die Landeshauptstadt Stuttgart für hervorragende Leistungen im Sport 2008 ausgezeichnet und mir die bronzene Nadel für Verdienste im Sport verliehen.

Die Ehrung nahm Frau Bürgermeister Gabriele Müller-Trimbusch und Herr Oberbürgermeister Wolfgang Dr. Schuster vor.


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 März 09: Aufnahme in den Landeskader Baden-Württemberg

Der Landesruderverband Baden-Württemberg hat mich in den Landeskader aufgenommen.

 

März 09: Langstreckentest Breisach

Der Langstreckentest Breisach ist die letzte, von drei Prüfungsregatten für die Aufnahme in die Kader 2009. Als weitere Wettbewerbe werden der Ergocup Stuttgart und der Langstreckentest Mannheim vom Herbst letzten Jahres gewertet.

Auf der 5.300 langen Strecke auf dem Oberrhein belegte ich im JM A Platz 6 in der Gesamtwertung und war damit drittschnellster aus BAWü. Von den Baden-Württembergern waren nur Overlack (Radolfzell) und Herpel (Heidelberg) vor mir ins Ziel gefahren.

SKJ Ehrung

13. März 09: Ehrung Sportkreisjugend

Die Sportkreisjugend Stuttgart ehrt jedes Jahr ihre erfolgreichsten Sportler mit einer Urkunde und einer Medaille.

In diesem Jahr fand die Ehrung im großen Sitzungssaal des Rathauses in Stuttgart statt. Der Leiter der Sportkreisjugend Herr Maixner und der Leiter des Sportamtes der Stadt Stuttgart Herr Kuhnigk nahmen die Ehrungen vor.

 

 Meine Ziele für 2009

Tja, mit dem Leihtgewichtsrudern wird es wohl nichts mehr werden. Beim Krafttraining habe ich gut zugelegt. Aber das war mir eigentlich schon klar. Schon im Herbst hatte ich mir vorgenommen im Wintertraining auf mein Gewicht keine Rücksicht mehr zu nehmen und in der Saison 2009 bei den Schwergewichten starten.

Jetzt gehöre ich also zu den schweren Jungs bei den Junioren A. Na ja und da bin ich dann auch noch einer der Jüngsten, da im im November geboren bin und immer zwei Jahrgänge zusammengefasst werden. Tja und bei den Junioren A beträgt dann die Streckenlänge auch 2000m. Das wird also dieses Jahr ein hartes Stück Arbeit.

Ich habe mich schon darauf eingestellt, dass wohl nicht ganz so erfolgreich verlaufen wird wie letztes Jahr.Aber Rennen werden an der Zielglocke gewonnen oder verloren. Und bis zum ersten Start gibt es noch viel zu trainieren.

Den Zweier mit Wolfram werden wir weiter testen. Über den Jahreswechsel haben wir zusammen trainieren können. Leider ist uns zum Schluss der Neckar zugefrohren, sodass nur noch Trockentraining möglich war. Jetzt trainieren wir wieder getrennt bis zur nächsten gemeinsamen Trainingsmöglichkeit.

Unser Zweier

 Zum Saisonabschluss noch zur Einladungsregatta nach Mannheim

Die Saison ist vorbei. Ich habe bereits mein Wintertraining aufgenommen. Die Mannheimer RG Rheinau hatte mich noch zum Herbssprint im Zweier mit Wolfram Togonal eingeladen.

Eigentlich eine tolle Sache. Eine schöne Strecke im Rheinauhafen und tolles Wetter. Nur für einen sonst so sicheren Sieg sollte es diesmal nicht reichen.

Ich war ohne unser eingefahrenes Boot angereist. Das war sich ein Fehler. Das geliehene Boot aus Mannheim passte so garnicht zu uns. Ich hatte schlicht nicht daran gedacht, dass es vielleicht besser sei schon einen Tag früher zu kommen, das Boot auszuprobieren und für uns zu trimmen. Nun ja, es sollte nicht sein. Wir kammn auf der Strecke nicht zurecht und fuhren halt hinterher. Tja und zu allem noch eins oben drauf. Mutig wie wir waren sind wir nicht als Junioren U17 sondern gleich gegen die Männer U23 angetreten. Was solls.

Siegerehrung in Nürtingen

 Regatta Nürtingen: 6 Starts 6 Siege

Nebel mit Sichtweiten unter 100m; 5 Grad Außentemperatur und alles feucht. Das waren am zweiten Regattatag die Bedingungen unter denen wir gegen 8:30 Uhr an den Start gehen mussten. Doch auch das hat unserer Motivation nicht geschadet.

So langsam gewinnt unser Doppelzweierprojekt an Konturen. Mit unseren beiden Siegen in Nürtingen haben wir in diesem Herbst alle Rennen auf der 500m Strecke gewonnen, in denen wir an den Start gegangen waren. Und das, obwohl Wolfram in Nürtingen durch einen Infekt etwas angeschlagen war. Jetzt müssen wir uns überlegen, wie wir die Regelstrecke, über 2000m, im nächsten Jahr, in der U19 Klasse angehen wollen.

Auch im Einer konnte ich alle vier Rennen sicher, mit klaren Siegen, nach Hause fahren. Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, im Leichtgewichts Einer nur einmal, gegen meinen Partner Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau, antreten zu müssen. Doch die Abmeldung des Ruderers aus Regensburg lies uns zweimal gegeneinander starten.

Nach dem Sprintsieg von Wolfram in Marbach, mit seinem kurzen Boot, war ich gewarnt. Wolfram hatte auch dieses Mal wieder sein Spezialboot mitgebracht. Aber ich ließ nichts anbrennen. Beide Male lieferten wir uns ein spannendes Rennen. Doch meine Bootsnase war sicher vorne.

Die beiden anderen Rennen im schweren Einer waren dagegen eine leichte Sache. Nach den Startschlägen, war mein Vorsprung groß genug, um die Schlagfrequenz zu reduzieren und locker ins Ziel zu fahren.

Das war für dieses Jahr die letzte offizielle Regatta. Jetzt beginnt die Winterarbeit mit Kraft- und Konditionstraining, Laufen, Gymnastik .... Ich werde über den Winter erst gar nicht mehr versuchen mein Gewicht als Leichtgewicht zu halten, sonder bereite mich darauf vor, im nächsten Jahr als Schwergewicht an den Start zu gehen. Doch auch die Wintermonate gehen nicht ganz ohne Wettkämpfe. Ende Oktober Anfang November kommen die Pflichttests der Verbände.

 

 Regatta Marbach: Ergebnis von Bad Waldsee im Rgm. Doppelzweier mit Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau bestätigt.

Auch in Marbach konnten wir unser Doppelzweierprojekt sich nach Hause fahren. Zwei Rennen, zwei Siege und in beiden Rennen ein klarer Vorsprung vor den Gegner bestätigt unser Projekt. Auch die Harmonie im Bewegungsablauf klappt immer besser.

Bei meinen Einerrennen, wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Im "Schweren B Einer" musste ich gegen Czechen und Schweizer Ruderer antreten. Podrazil, Jakub vom VK Blesk Prag erwies sich als äußerst starker Gegner. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das hat mich letztendlich so irritiert, dass ich meinen Rhythmus nicht fand und nur Zweiter wurde. Immerhin die beiden Schweizer konnte ich hinter mir lassen.

In den beiden Leichtgewichtsrennen hatte Wolfram Togonal seine Taktik geändert und auf ein kurzes Boot gewechselt. Damit war er am Start sehr schnell. In beiden Rennen musste ich mich Ihm geschlagen gegeben. Das war eine neue Erfahrung für mich. Leider steht mir kein kurzes Boot zur Verfügung. Auch mein Gewicht hat mir Probleme bereitet. An beiden Tagen musste ich nach dem Zweier und Einer Rennen noch kräftig ab schwitzen. Das zehrt natürlich an der Kraft.

Am nächsten Wochenende treffen wir in Nürting schon wieder aufeinander. Die Woche Vorbereitung will ich nutzen um wenigstens mein Gewicht besser im Griff zu haben.

Florian Roller
Wolfram Togonal

 Regatta Bad Waldsee: Rgm. Doppelzweier mit Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau auf Anhieb erfolgreich.

Eigentlich sollte es nur ein Versuch sein. Zwei eingefleischte Einerfahrer in einen Doppelzweier zu setzen und zu hoffen, dass Sie sich gut aufeinander abstimmen ist halt eine Hoffnung aber noch lange keine Garantie für einen Erfolg. Aus den Videoanalysen wussten wir, wo sich unser Ruderstil unterscheidet und dass das nicht unbedingt von Anfang an gut gehen muss. Aber auf die Dauer ist der ständige Kampf im Einer gegen den inneren Schweinehund ganz schön hart.

Doch der Versuch war auf Anhieb ein Erfolg. Beide Rennen konnten wir im Zweier sicher nach Hause bringen. Und das, obwohl wir in den Ferien nur eine Woche zusammen trainieren konnten und an den beiden Wettkampftagen die Schlagposition tauschten um festzustellen, was besser klappt. Auf den nächsten Regatten in Marbach und Nürtingen wollen wir den Test fortsetzen, um dann weiter planen zu können.

Auch meine Einer Rennen konnte ich sicher gewinnen. Nur im Junior A Einer (Schwergewicht) habe ich mich etwas zu weit hinaus gelehnt und wurde nur Vierter.

Für meinen Leichtgewichts B-Einer musste ich in Bad Waldsee diesmal ganz schön schwitzen gehen. Die zwei Wochen Windsurfen am Gardasee, bei Starkwind, haben für ganz schönen Muskelzuwachs gesorgt. Und das geht auf's Gewicht. Es wird schwierig werden über den Winter die 67,5kg für Leichtgewichte A zu halten. Es ist wohl besser im Wintertraining dem Muskelaufbau Vorzug zu geben und den Leichtgewichtsstatus aufzugeben. Mal sehen, wie das im Frühjahr ausgeht.

Insgesamt ein erfolgreiches Wochenende mit fünf Siegen für mich. Nur hätte es wärmer sein können.

Königspaar

 Ich bin Sieger im Wettlauf über das Stoppelfeld beim Schäferlauf und wurde zum König gekrönt.

In meiner Heimatstadt Markgröningen, findet jedes Jahr der historische Schäferlauf statt. Das ist ein Fest, zu Ehren des "Schäfers Bartel". Seit dem Mittelalter ist dieses Fest nachgewiesen.

In Rahmen des Schäferlaufes findet ein Wettlauf barfuß, 200 Schritte über ein Stoppelfeld, statt. Samstags wird dieser Wettlauf von Schäfersöhnen und -töchtern ausgetragen, sonntags kämpfen die Markgrönigner Schüler und Schülerinnen um die Königskrone.

In diesem Jahr konnte ich den Lauf der Schüler bei den Jungen gewinnen und wurde zum König gekrönt. Der Schäfertanz führte zu Ehren des Königspaars den Schäfertanz auf. In der Königskutsche ging es dann im Festzug, zusammen mit der Königin, in die Innenstadt. Auf dem Marktplatz durfte das Königspaar den Schäferwalzer eröffnen.


Siegerfoto



Start

 Baden-Württembergische Meisterschaft 2x Gold und ein dritter Platz

Eigentlich ein schöner Erfolg für mich. Doch ganz zufrieden kann ich nur mit dem schweren Einer U17 sein. Hier ist es mir problemlos gelungen gleich alle drei Ruderer aus dem Landeskader deutlich hinter mir zu lassen.

Der leichte Einer war schon eine harte Nuss. Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau hat mir auf den letzten Metern das Leben noch ganz schön schwer gemacht. Das war einfach nicht mein Tag. Nach der Windstille vom Vormittag, war ich auf den harten Gegenwind und die Wellen am frühen Nachmittag nicht eingestellt. Nun ja, es hat auch hier für Gold gereicht, wenn auch nur ganz knapp. Wolfram war sicher enttäuscht. Er hat alles aus sich herausgeholt, um endlich die Nase vorne zu haben. Und dann geht es um einen einzigen Schlag daneben. Wir fahren jetzt im dritten Jahr Bugball an Bugball gegeneinander. Jetzt wollen wir in den Ferien und im Herbst ausprobieren, ob wir im Doppelzweier zusammen passen.

Und der leichte A Zweier? Auch hier habe ich auf Gold gehofft. Bis 500m sah es ja auch nicht schlecht aus. Dann der kapitale Krebs und alle Träume waren vorbei. Dass wir dann auf den letzten Metern nicht mehr spurten konnten und mit 29/100 Silber verpassten, ist schade. Aber 3 Rennen am Tag davon 2 innerhalb von etwas mehr als einer Stunde sollte man auf einer Meisterschaft nicht versuchen.

 

 Ein schöner Erfolg in Lobenstein

Fünf Starts: Fünf Siege; was will man mehr. Besonders toll: Mit Christoph Schäfer bin ich erstmals im JM 2x A LG gestartet. Wegen der DJM konnten wir so gut wie nicht zusammen trainieren. Doch der Doppelzweier hat auf Anhieb geklappt. Wir hatten das Bootefeld gut im Griff. Jetzt freue ich mich auf die Baden-Württembergischen Meisterschaften vom 19.-20. Juli.

 

 Die Tour geht weiter

Als nächstes plane ich eine Start im Leicht- und Schwergewichts Einer in Lobenstein (Thüringen)


Siegerfoto


Video Finale


Goldmedaille


Urkunde

 Ziel erreicht: Ich bin Deutscher Meister U17 im Leichtgewichts Einer

Eigentlich habe ich es ja immer jedem gesagt, der mir zuhören wollte. Ich werde dieses Jahr Deutscher Meister!

Einige haben gedacht ich gebe an, andere der ist ein Spinner, wirklich daran geglaubt hat wohl keiner außer mir. Dabei gab es doch gute Gründe daran zu glauben. Immerhin habe ich 2008 kein Rennen in dieser Bootsgattung verloren. Meine stärksten Konkurrenten kannte ich. Ihre Regattaergebnisse haben wir analysiert und wo es möglich war Videos gemacht und so versucht die Stärken und Schwächen der Gegner heraus zu finden.

Und dann kurz vor der Meisterschaft die Ruderwoche am Bodensee, wo ich nochmals das Rudern im welligen Seewasser trainierte und von Bernd Kuhn (Überlinger RV) mit High Tech Messtechnik den letzten Schliff bekam.

Diesen großartigen Erfolg vom 15. Juni 2008 auf der Regattabahn in Köln Fühlingen teile ich mit allen, die daran mitgearbeitet haben. In erster Linie, unserem bisherigen Trainer Ivan Reder, der mir das Rudern beigebracht hat und mich bereits 2007 bis zum Halbfinale der DJM gebracht hat, Tobias Maier der sehr viel Zeit und Mühe damit verbracht hat mich 2008 konditionell und technisch weiter zu festigen, meinem Verein, dem Stuttgart-Cannstatter Ruderclub, der all das erst ermöglicht hat und nicht zu letzt meinen Eltern die als Betreuer und "Mama-Taxi" mich auf allen Regatten begleiten.

 

 Mein nächstes Ziel: Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft U17 in Köln

Ab Mittwoch, den 11. Juni bin ich auf der Regattabahn in Köln, auf dem Fühlinger See. Für den Abend plane ich noch ein lockeres Training, um mich dann dem Vorlauf zur Deutschen Meisterschaft U17 am Donnerstag zu stellen.

 

 Regatta Heidelberg

Hier ging ich im Leichtgewicht- und Schwergewichts Einer an den Start. Eigentlich wieder eine klare Sache für mich. Aber im Leichtgewichts Einer wollte es Wolfram Togonal (Mannheim) nochmal wissen. Er spurtet ins Ziele und kam gut auf. Mit 1,5 Sekunden Vorsprung war mir aber der Sieg sicher.

Indoor-Challenge Stuttgart 1. Internationale DRV Juniorenregatta München

Die Qualifikation am Samstag war ein Spaziergang. Das Finale am Sonntag, eine locker Übung. Beide Rennen konnte ich mit einem riesigen Vorsprung für mich entscheiden.

Indoor-Challenge Stuttgart Oster Trainingslager in Schwarz

Eis, Schnee, Sturm und Wellen, alles was man braucht, um Härte zu trainieren.

 

Indoor-Challenge Stuttgart LRV Langstreckentest Breisach

Ein Sauwetter mit Sturm und hohen Wellen. Ein zweiter Platz; unter diesen Bedingungen kann ich damit leben.

Indoor-Challenge Stuttgart Concept2-Indoor-Challenge Stuttgart

Das war ein glatter Start Ziel Sieg für mich. Der Meister Titel, ein schöner Auftakt in die Saison. Platz Sechs in der 11. Deutsche Ruderergometer-Meisterschaft 2007/2008; ein echter Leistungsbeweis.

 

Indoor-Challenge Stuttgart LRV Südpool Langstreckentest Mannheim

Ein klarer Sieg; mehr als 2 Sekunden; doch der LRVBW nimmt keine Notiz. Die Leichtgewichte interessiert niemand. In den Kader kommen die schweren, selbst, wenn sie wie hier deutlich langsamer unterwegs waren.